Remember – Vergiss nicht, dich zu erinnern (2015)

FILM DER WOCHE

Kanada  2015
Mit Christopher Plummer, Martin Landau, Henry Czerny, Dean Norris, Jürgen Prochnow, Bruno Ganz u.a.
Drehbuch: Benjamin August
Regie: Atom Egoyan
Der Film wurde zuerst am Filmfestival Hamburg gezeigt und kam danach in die deutschsprachigen Kinos – unter dem umständlich-verschachtelten Titel Remember – Vergiss nicht, dich zu erinnern
Der Film ist als Blu-ray oder DVD erhältlich oder kann bei Amazon Video gestreamt werden.

Eigentlich darf über den Inhalt dieses Films praktisch nichts verraten werden. Höchstens das: Ein alter Mann, Zev Guttmann (Plummer), erwacht eines Morgens in seinem Zimmer und stellt fest, dass seine Frau verschwunden ist. Verwirrt tapst er zur Tür, und als er sie öffnet, steht er im Empfangsbereich einer Klinik. Eine Pflegerin tritt ihm entgegen und erinnert ihn dran, dass seine Frau vor einer Woche gestorben sei. Nun wissen wir: Zev ist in einem Alters-Pflegeheim und leidet an Demenz.
Dieser Beginn, der einen mit einem Cut vom vermeintlichen Eigenheim zum wahren Aufenthaltsort Zevs führt, ist charakteristisch für Atom Egoyans neusten Film. Darin ist vieles nicht, wie es scheint.

Zev hat einen Freund im Pflegeheim, Max Rosenbaum (Landau). Die beiden kennen sich aus Auschwitz – nur weiss Zev das natürlich nicht mehr. Zev wird nun vom an den Rollstuhl gefesselten Max mit einem gehemnisvollen Auftrag losgeschickt. Mit einem Brief ausgestattet schleicht Zev sich in einem unbeobachteten Moment aus dem Heim und verschwindet – spurlos für seine Angehörigen, aber nicht für die Zuschauer. Wir begleiten Zev auf einer Reise, die ihn schliesslich quer durch die USA führt. Wie ein ferngesteuerter Roboter wankt er mit seiner schriftlichen Anleitung durch Strassen und  Hotelkorridore, um „den Auftrag“ auszuführen, und man weiss nie, ob er das Geschehen um ihn herum überhaupt begreift oder nicht. Und jeden Morgen erwacht er ohne Erinnerung und muss zuerst wieder Max‘ Anleitung durchlesen.
Wie Zev tappt der Zuschauer zunächst ebenfalls im Nebel und begreift nicht ganz, was der alte Mann da überhaupt tun soll. Schliesslich wird der Aufrag immer klarer: Er dreht sich um Rache. Weil Max nicht mehr mobil ist, soll Zev seinen Racheplan ausführen. Max ist das Gehirn, Zev die Waffe. Wie in einem Superhelden-Film, aber mit Greisen.

Eine Rezension dieses Films ist ausserordentlich schwierig, weil man nicht zuviel preisgeben sollte. Remember entfaltet seine Wirkung am besten, wenn man ihn möglichst unbescholten betrachtet, ganz so wie Zev, der die Welt täglich neu entdecken muss. Deshalb nur soviel: Ich habe selten einen Film gesehen, der einen derart über moralische Begriffe wie „gut“, „böse“, „Schuld“, „Sühne“ und „Gerechtigkeit“ ins Grübeln bringt. Der die ganze Komplexität und Widersprüchlichkeit des Menschen, seine Unzulänglichkeit, seine gleichzeitige Gefährlichkeit und Verletzlichkeit derart überzeugend, fassbar und anregend dazustellen vermag. Mich zumindest wird er lange nicht mehr loslassen. Das ist weniger das Verdienst der Regie – die Inszenierung von Altmeister Egoyan ist leider punkto Qualität nicht auf derselben Höhe wie das Drehbuch – der einzige Wehrmutstropfen in diesem ansonsten perfekten Film.

Benjamin Augusts Drehbuch ist ein Wunderwerk. Da stimmt jeder Nebensatz, der verschachtelte Aufbau hält einen permanent wach, die Dramturgie stimmt ebenso wie die Figuren. Die moralischen Fragen werden nebenbei eingebaut ohne dass sie auch nur einmal verbalisiert werden müssen. Der Film wirft durch seinen Aufbau und die Handlung Fragen auf, die nicht mehr loslassen. Er setzt ein reifes, denkendes Publikum voraus – eine weitere Stärke. Nichts wird zwei Mal erklärt, Wichtiges ist subtil eingestreut, für jene, die sehen und hören und mitdenken können und wollen.

Christopher Plummer und Martin Landau – zwei meiner absoluten Lieblingsschauspieler im gleichen Film! – tragen das Drehbuch, das seine zwei Hauptfiguren zu wichtigen Stützen ausbaut. Sie brennen sich mit ihrem intensiven Spiel regelrecht ein ins Gedächtnis der Zuschauenden, verschmelzen mit ihren Rollen.

Remember stellt Fragen, beunruhigende Fragen, auf die es keine eindeutigen Antworten gibt. Er reisst einen heraus aus scheinbaren Gewissheiten, in denen man sich das eigene Leben gemütlich eingerichtet hat.
Vielleicht schlägt ihm deshalb – neben einer guten Portion Wohlwollen- auch viel Ablehnung entgegen.

Die Regie: 7 / 10 – Leider, leider ist Egoyans Regieführung nicht auf gleicher Höhe mit dem Drehbuch. Es gibt einige fast ärgerliche Mankos (etwa die sprachlichen Schludrigkeiten beim deutschen Akzent der beiden Hauptfiguren), aber zum Glück hält das Drehbuch diese aus.
Das Drehbuch: 10 / 10 – Grandios! Spannend und tiefgründig zugleich. Eines der sorgfältigst ausgeklügelten und aufgebauten Drehbücher, die ich kenne. Ich bin begeistert! Schade, dass die Regie nicht überzeugt!
Die Schauspieler: 10 / 10 – Plummer und Landau – da kann nichts schief gehen. Sie schaffen zwei unvergessliche Leinwandfiguren – einmal mehr! Auch der Rest der Crew überzeugt.
Die Filmmusik: 9
Gesamtnote: 9 / 10

*****************************************************************************************

Kurzkritiken

JOE VERSUS THE VOLCANO
(dt.: Joe gegen den Vulkan)
USA 1990
Mit Tom Hanks, Meg Ryan, Lloyd Bridges, Dan Hedaya, Ossie Davis, Abe Vigoda u.a.
Drehbuch und Regie: John Patrick Shanley
Diesen Film hatte ich damals geliebt. Die Kritiker nicht. Darauf ist er in der Versenkung verschwunden.
Nach fast dreissig Jahren wage ich ein Wiedersehen. Und stelle fest: Ich liebe den Film noch immer!
Die blinde Begeisterung meiner Jugend ist jedenfalls einer kritischen Sicht gewichen und ich entdecke nun einige deutliche Mängel – vor allem im Mittelteil, wo der Film zeitweise total in sich zusammenfällt und fade wird; wo die Dialoge bedeutungsschwanger verquast werden. Die schauspielerische Leistung von Meg Ryan (in einer Dreifachrolle) lässt stark zu wünschen übrig. Und einige Szenen sind zu dick aufgetragen.
In der Gesamtsicht überzeugt mich John Patrick Shanleys Regie-Erstling trotzdem noch immer. Shanley, ein Theatermann, der gelegentliche Ausflüge zum Film macht – zuletzt 2008 mit Doubt (dt.: Glaubensfrage), seiner zweiten Regiearbeit – tischt uns hier ein Märchen auf, das er mit viel Kulissenzauber ausstaffiert und dabei unvergessliche, bezaubernd schöne Bilder kreiert.
Der vermeintlich todkranke Hypochonder Joe Banks (Hanks) wird vom reichen Fabrikanten Graynamore (Bridges) angeheuert, auf eine Südseeinsel zu reisen, um dort in einen Vulkan zu springen. Unterwegs darf er soviel Geld auszugeben, wie er will. Verrückt? Ein Märchen.
Das Schönste an Joe Versus the Volcano sind die Bilder; zusammen mit der fantastischen Filmmusik treffen sie mitten ins Herz, tragen den ganzen Film über all seine Mängel hinweg und sagen mehr aus, als Shanley in seinen bisweilen gewollten Dialoge ausdrücken kann. Sie sind Kinomagie pur!
Ich kann die Ablehnung, die dem Film damals entgegengebracht wurde, heute durchaus nachvollziehen. Wer filmischen Kulissenzauber als Kitsch abtut, muss den Film hassen. Wer die poesie dahinter wahrzunehmen imstande ist, wird ihn lieben.
Der Film kann bei Amazon Video gestreamt werden.
Die Regie: 9 / 10
Das Drehbuch: 8 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 10 / 10
Gesamtnote: 8,5 / 10

BARAKAH YOQABIL BARAKAH
(dt.: Barakah Meets Barakah)
Saudi-Arabien 2016
Mit Hisham Fageeh, Fatima Al Banawi, Sami Hifny, Khairia Nazmi u.a.
Drehbuch und Regie: Mahmoud Sabbagh
Saudi-Arabien ist ein Ein-Kino-Land. Will heissen: Es gibt genau ein Kino dort. Der Saudische Film? Praktisch inexistent.
Bis jetzt jedenfalls. Mahmoud Sabbaghs Liebeskomödie Barakah Meets Barakah schafft erfolgreich Abhilfe – sein Film war schon an zahlreichen Festivals zu sehen (u.a. letztes Jahr in Berlin), auch den Sprung in die Kinos benachbarter Länder hatte es die flockige Satire geschafft; nur im einzigen Kino Saudi-Arabiens lief er bislang noch nicht. Und so wird es wohl in nächster Zukunft bleiben. Die Saudis dulden keinerlei Regimekritik.
Genau diesen nationalen Misstand greift Regisseur Sabbagh auf. Er entlarvt die rigide Auslegung islamischer Gesetze des Staates mittels einer Liebesgeschichte – mit etwas im Kino Alltäglichen also. Dass er dabei Vorsicht walten lassen musste, leuchtet ein: Vieles in diesem Gesellschaftsporträt wirkt beschönigt.
Der Film zeichnet ein unaufgeregtes Bild der Saudischen Alltags. Damit wirft er bei uns Westlern natürlich Fragen auf, die beantwortet sein wollen, will man nicht an der Oberfläche kleben bleiben. Bohrt man ein wenig nach Informationen, wird einiges des Gezeigten klarer und verständlicher. Und man lernt, Sabbaghs Courage und Effort zu schätzen – ebenso wie sein schön konzipiertes, bisweilen maliziöses Drehbuch.
Barakah, der in seiner Freizeit als Teilzeit-Sittenwächter amtet, verliebt sich in die freigeistige Bibi, die einen erfolgreichen Instagram-Account betreibt und die in Wahrheit ebenfalls Barakah heisst. Die beiden versuchen verzweifelt, sich näher zu kommen – doch wie stellt man das an in einem Land, in dem die Zusammenkunft zwischen Frau und Mann in der Öffentlichkeit unter Strafe verboten ist, wenn die beiden weder verheiratet noch verlobt sind? Ihre geplanten Treffen an versteckten Orten werden zu Spiessrutenläufen, die immer wieder wegen Nichtigkeiten platzen. Verlieben ist nicht, so das bittere Fazit des Films – Verbindungen zwischen Mann und Frau werden von den Eltern befohlen.
Sabbaghs Regimekritik erfolgt zwischen den Zeilen. Erkennt man sie richtig, erscheint ein erschreckendes Bild Saudi-Arabiens auf: Es ist das Bild eines Landes, in dem das Natürlichste der Welt – die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau – in Angst erstickt, mit Verboten belegt und somit abgewürgt wird. Das ist eine Leistung – mit einem scheinbar harmlosen Film allen Kritik-Verboten zum Trotz eine derart anklagende Aussage zu machen.
Der Film kann im Online-Kino von trigon-film gestreamt werden.

Die Regie: 7 / 10
Das Drehbuch: 9 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: Wertung entfällt wegen „ist nicht“!
Gesamtnote: 8 / 10

*****************************************************************************************

Vorschau

Die folgenden drei Filme werden im nächsten Blog-Beitrag vorgestellt. Einer davon wird zum „Film der Woche“ gekürt…

Our Hospitality (dt.: Die verflixte Gastfreundschaft; USA 1923)

Maya (dt.: Gefahr im Tal der Tiger; USA 1966)

The Game (dt.: The Game – Das Geschenk seines Lebens; USA 1997)

 

Stranger on the Third Floor (1940)

FILM DER WOCHE:

USA 1940
Mit John McGuire, Margaret Tallichet, Peter Lorre, Elisha Cook Jr., Charles Waldron, Charles Halton u.a.
Drehbuch: Frank Partos
Regie: Boris Ingster
Der Film kam im deutschsprachigen Raum nicht in die Kinos. Er ist hierzulande auch nie auf VHS, DVD oder Blu-ray erschienen.

Es gibt eine sehr gute, restaurierte Fassung auf DVD von Warner Archive Collection, die über amazon.de bestellt werden kann.

Peter Lorres Name steht auf dem US-Filmplakat an oberster Stelle – dabei hat der österreichische Schauspieler eine Leinwandpräsenzzeit von gerade mal acht bis zehn Minuten in diesem vergessenen kleinen Film des gebürtigen Russen Boris Ingster. Allerdings beherrscht der von Lorre gespielte titelgebende „Stranger“ den Film, sobald er das erste Mal auftaucht ist. Und es ist denn auch Lorres schauspielerische Leistung, die man so schnell nicht wieder vergisst.
Überhaupt: Obwohl sich die Kritiker über die Qualität dieses Filmes streiten, gräbt er sich ins Gedächtnis jener ein, die ihn gesehen haben.

Überblickt man die wenigen Kritiken, die zum Film verfasst worden sind, stösst man auch auf das Rätselraten darüber, ob Stranger on the Third Floor nun ein film-noir sei oder nicht, ja, ob er vielleicht gar der erste film-noir der US-Filmgeschichte sei – noch vor John Hustons 1941 erschienenem Asphalt Jungle. Die meisten Kritker stellen fest, dass Ingsters Werklein tatsächlich schon Züge und Merkmale des film-noir trägt. Das tut aber auch bereits Fritz Langs 1936 entstandener You Only Live Once. Es gibt auch Elemente des Horrorfilms in Strangers on the Third Floor zu entdecken. Val Lewton lässt grüssen – nicht zuletzt dank dessen Kameramann Nicholas Musuraca, der hier hinter der Kamera stand und für die charakteristische Ausleuchtung, bezw. „Aus-Schattung“ sorgte.

Betrachtet man Stranger… unvoreingenommen, wirkt er wie ein Lehrfilm für angehende Geschworene im US-Rechtssystem. Angsichts der Tatsache, dass in den USA jeder als Geschworener rekrutiert werden kann und konnte, wirkt diese Theorie nicht mal so abwegig. Beweisen jedoch kann ich sie nicht; ich kann nur auf den Eindruck verweisen, den der Film beim Betrachten erweckt.
Im Zentrum steht Mike, ein Gerichtsreporter (McGuire), der just in dem Moment die seiner Wohnung gegenüberliegenden Bar betrat, in welchem der Taxifahrer Joe Briggs (Cook jr.)vor der Leiche des Barbesitzers kniete. Der vorbestrafte Briggs wird zum Mörder gestempelt. Auch Mike ist von der Richtigkeit dieses Verdachtes überzeugt, was er auch als Zeuge vor Gericht durchblicken lässt. Dank seines Artikels zum Vorfall erhielt er zudem eine Gehaltserhöhung, die ihm persönliches Glück verheisst: Endlich kann er mit seiner Verlobten zusammenziehen und diese gar heiraten.
Dank des schlauen Plädojers des Anklägers verurteilen die Geschworenen den Taxifahrer – zu Unrecht, wie dem Publikum längst klar ist – Briggs‘ Verhalten im Gerichtssaal lässt keinen Zweifel daran. Mike hingegen freut sich über die Vorteile, die ihm dieser Fall bringt und beginnt erst, tiefer darüber nachzudenken, als ihm seine Verlobte (Tallichet) ins Gewissen redet.

Der Fall ist derart plakativ und simpel aufgezogen, dass der Gedanke, Stanger on the Third Floor könnte als „Lehrfilm“ konzipiert worden sein, bei mir schon früh auftauchte.
Nebenbei sei erwähnt, dass der Film trotz aller Holzschnittartigkeit überzeugt, denn die Effekte, die er offenbar erzielen sollte, erreicht er mühelos. Wie Cook jr. etwa die Unschuld seiner Figur mimisch ‚rüberbringt, so dass kein Mensch im Publikum auch nur eine Sekunde daran zweifelt, das hat schon Klasse!
Und genau da liegt die Irritation und zugleich das Verdienst dieses Werks: Trotz aller Schwächen (Plakativität, Dialogeschwächen, wenig überzeugende Leistung der Hauptdarstellerin) fasziniert er auf verschiedenen Ebenen und überzeugt in der Gesamtschau, obwohl man zwischendurch immer wieder denkt: „Das geht jetzt aber gar nicht.“

Einerseits ist dies das Verdienst der Regie. Die Atmosphäre, die einsetzt, nachdem Mike zu zweifeln beginnt, nachdem die Schuldgefühle einsetzen, ist beklemmend. Dieser Teil des Films spielt ausschliesslich in der Enge seines Mietshauses, die klaustrophobische Ausmasse annimmt. Eine delirierende Traumsequenz verdichtet die Schuldgefühle zu einem bildgewaltigen Ausflug in dem Expressionismus nachempfundene Gefilde; spätestens ab da kann man sich der Sogwirkung der Bilder nicht mehr entziehen.
Ein weiteres grosses Plus sind die Nebendarsteller, allen voran Peter Lorre und Elisha Cook Jr., aber auch Charles Halton als nervtötender Nachbar, Ethel Griffies als Vermieterin oder Oscar O’Shea als Richter; sie wiegen die durchschnittliche Leistung des Hauptdarstellers und die unterdurchschnittliche Leistung der Hauptdarstellerin mehr als auf. Lorre gibt eine Art Reprise seiner Rolle aus „M“ und brennt sich mit seinen beiden kurzen Auftritten ins Gedächtnis der Zuschauer ein.

Ein weiteres Argument für meine „Lehrfilm“-Theorie ist die Tatsache, dass die Identifikationsfigur sich bald selbst in die Rolle des unschuldig Verdächtigten gedrängt fühlt: In der Nachbarwohnung des schuldgeplagten Mike geschieht ein weiterer Mord; Mike erkennt plötzlich, dass der Verdacht auf ihn fallen könnte – aus exakt denselben Gründen, die dem Taxifahrer vor Gericht zum Verhängnis wurden.
„Fällt Eure Verdikte nicht vorschnell, falls Ihr dereinst mal als Geschworene in einer Jury sitzen solltet!“, das gibt der Film seinem Publikum als deutliche Mahnung mit auf den Weg. Dass er darüberhinaus so packend und künstlerisch überezeugend geraten ist, das ist ein angenehmer Nebeneffekt, der Stranger in the Third Floor noch heute sehenswert macht.

Fazit: Ein vergessener kleiner, schwer in ein Genre einzuordnender Film, der einiges falsch macht, anderes aber wieder dertart richtig, dass er eine regelrechte Sogkraft entwickelt.

Die Regie: 9 / 10 – Der gebürtige Litauer Boris Ingster führte bei nur drei Filmen Regie – alle drei sind heute vergessen. Er schrieb Drehbücher und trat als Produzent in Erscheinung. Dieser Film zeigt, dass er als Regisseur durchaus talentiert war.
Das Drehbuch: 7 / 10
– Etwas plakativ, aber dramaturgisch sehr effektiv. Verfasst hat es Frank Partos, aus dessen Feder auch der ungleich berühmtere Mystery-Film The Uninvited (dt.: Der unheimliche Gast; Lewis Allen, 1944) stammt.
Die Schauspieler: 8 / 10 – Das mangelnde Talent der beiden Hauptdarsteller wird von den grandiosen Nebendarstellen weettgemacht.
Die Filmmusik: 9 / 10 – Subtile, effektive Musik von Roy Webb, welche die düstere Stimmung des Film bestens unterstützt.
Gesamtnote: 8 / 10

*****************************************************************************************

Kurzkritiken

GWOEMUL
(dt.: The Host)
Korea 2006
Mit Kang-ho Song, Hee Bong-Byun, Hae-il Park, Doona Bae, u.a.
Drehbuch: Bong Joon Ho, Won-jun Ha und Chul-hyun Baek
Regie: Bong Joon Ho
Ein amerikanischer Arzt lässt seinen koreanischen Assistenten literweise Formaldehyd in Seouls Han River entsorgen. Kurze Zeit später entdecken zwei Fischer ein kleines, seltsam mutiertes, bissiges Wassertier. Wieder etwas später taucht an der bevölkerten Uferpromenade plötzlich ein riesiges, bizarres Vieh auf, das kurz nach seiner Entdeckung dazu übergeht, die Fussgänger wütend zu attackieren.
So weit folgt der Handlungsverlauf zahlreichen Monsterfilmen klassicher amerikanischer Provenienz. Doch dann wechselt der Film den Fokus, zur Familie des etwas unterbelichteten Food-Stand-Betreibers Park Gang-Doo. Dessen Tochter wird nämlich vom Monster geschnappt, verschleppt und zunächst für tot gehalten. Nach einer intensiven Trauerphase ruft das Töchterchen plötzlich ihren Vater mit ihrem Handy an, kurz bevor das Gerät den Geist aufgibt: Sie werde in einem Abwasserkanal festgehalten. Schön! Aber in welchem?
In der Folge konzentriert sich Regisseur Bong Joon Ho (Snowpiercer) auf die Suche der Familie nach Parks Tochter. Der Rest des Films gestaltet sich als Wechselbad zwischen Horror, Slapstick, Drama und Tragödie. Das funktioniert überraschend gut und ist hervorragend in Szene gesetzt. Doch hinterher fragt man sich, was The Host nun eigentlich soll. Für einen reinen Unterhaltungsfilm dringt er zu tief ins Thema Familienbande ein; allerdings bleibt er damit dann doch wieder zu sehr an der Oberfläche. The Host will ein Horrorfilm sein, der alles anders macht. Trotz zwischenmenschlichen Exkursen und brillianter Machart bleibt er irritierend leer und kalt.
The Host ist hierzulande als Blu-ray und DVD erhältlich, oder kann über Amazon Video gestreamt werden.
Die Regie: 8 / 10
Das Drehbuch: 7 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 9 / 10
Gesamtnote: 8 / 10

PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MEN TELL NO TALES
(dt.: Piraten der Karibik: Salazars Rache)
USA 2017
Mit Johnny Depp, Kaya Scodelario, Brenton Thwaites, Javier Bardem, Geoffrey Rush, Kevin McNally u.a.
Drehbuch: Jeff Nathanson
Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg
Jack Sparrow zum Fünten – diesmal unter der Regie zweier Norweger. Weshalb Disney Joachim Rønning und Espen Sandberg mit der Inszenierung betraut hat, darüber kann man nur mutmassen. Vielleicht weil ihr Kon-Tiki-Film (2012) auch mit Wasser zu tun hatte. Egal: Die Effekte-Maschinerie, welche hier in Gang gebracht wird, walzt ihre Bemühungen schlichtweg platt. Im Gewitter der rasenden Film-Schnitte ist sowas wie eine Regieleistung zudem kaum mehr erkennbar. Auch die Schauspielerleistungen gehen im permanenten Krawall und Gedröhne unter. Eine Handlung existiert, aber auch das Drehbuch verliert sich auf seiner Jagd nach immer mehr und immer spektakuläreren Effekten, die im Grunde eine Jagd nach der Gunst des Publikums ist. Einmal mehr werden die Meere von einer Geister-Crew heimgesucht, einmal mehr sucht Jack Sparrow nach einem sagenhaften Schatz, einmal mehr steht ihm ein junges, gutaussehendes Paar zur Seite.
Mit diesem Film kommt die Serie an ihre Grenzen: Noch spektakulärer, noch schneller geht fast nicht mehr. Der Preis, der dafür bezahlt wird ist die Individualität: Der neue „Jack Sparrow“ ist so gesichts- und seelenlos, dass man sich nicht wundert, wenn das umgarnte Publikum der Serie diesmal die endültige Absage erteilen würde.
Der Film läuft zur Zeit in den Kinos.
Die Regie: 5 / 10
Das Drehbuch: 5 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 6 / 10
Gesamtnote: 6 / 10

*****************************************************************************************

Gedankensplitter

Mangels Zeit wegen verschiedenen anderweitigen Engagements meinerseits splittern die Gedanken an diversen verschiedenen Orten – nur nicht hier.

*****************************************************************************************

Vorschau

Die folgenden drei Filme werden im nächsten Blog-Beitrag vorgestellt. Einer davon wird zum „Film der Woche“ gekürt…

Joe Versus the Volcano (dt.: Joe gegen den Vulkan; USA 1990)

Remember (dt.: Remember – Vergiss nicht, dich zu erinnern; Kanada, Mexiko, Deutschland 2015)

Barakah yoqabil Barakah (dt.: Barakah meets Barakah; Saudi-Arabien 2016)

 

Uzala, der Kirgise (1975)

FILM DER WOCHE

DERSU UZALA
(UdSSR, Japan 1975)
Mit Maksim Munzuk, Yuriy Solomin,
Drehbuch: Akira Kurosawa und Yuriy Nagibin nach dem Bericht von Vladimir Arsenjev
Regie: Akira Kurosawa
Der Film lief 1976 auch in den deutschsprachigen Kinos, unter dem merkwürdigen Titel Uzala, der Kirgise

Es gibt verschiedene DVD-Ausgaben des Films – keine ist perfekt. Die im deutschspachigen Raum seit 2015 erhältliche DVD von der schweizerischen trigon-film ist zwar teuer, gehört aber punkto Bild- und Tonqualität zu den besten und kann guten Gewissens empfohlen werden.

Fünf Jahre hatte es gedauert, bis 1975 nach Dodesukaden (1970) ein weiterer Film von Akira Kurosawa erschien. Dersu Uzala hiess er, und wurde Kurosawas einziges ausserhalb Japans gedrehtes Werk. Wieder fünf Jahre später erschien Kagemusha – von den USA mitproduziert.
In Japan fand Kurosawa nach 1970 keine Geldgeber mehr: Die Filmwirtschaft des Landes lag darnieder, und Dodesukaden war ein Flop. Am Rande der Verzweiflung, nahm Kurosawa eine Einladung der sovjetischen Mosfilm an; den Stoff durfte er selbst wählen. So gelangte ein lang gehegtes Projekt des Altmeisters endlich in den Bereich des Möglichen: Die Verfilmung von Vladimir Arsenjevs 1923 erschienenen Romanbericht „Dersu Uzala“. Kurosawa dreht mit einem russischen Filmteam „on location“, in der sibirischen Taiga. Gefilmt wurde mit 70mm, eine Premiere für den japanischen Altmeister.

Herausgekommen ist ein Kurosawa-Film auf russisch, ein Film notabene, den man auf Grossleinwand sehen sollte. Erzählt wird in elegischen Bildern und langen Einstellungen von der Begegnung eines russischen Landvermesser-Trupps mit einem knorrigen Taiga-Jäger vom Stamm der Golden, dem naturverbundenen Dersu Uzala (keine Ahnung, wie die Bezeichnung „Kirgise“ im deutschen Filmtitel zu suchen hat). Dersus Welt ist die Taiga und der Wald; den festen Wohnsitz hat er nach dem Tod seiner Frau und seiner Kinder aufgegeben.
Vereinfacht gesagt könnte man festhalten, dass Dersu Uzala für die Natur steht und die russischen Soldaten für die Zivilisation.

Der Natur hat Kurosawa mit diesem Film ein Denkmal setzen wollen – in wunderbar komponierten 70mm-Bildern. Man kann in ihnen schwelgen und sich darin verlieren, deshalb wäre es dringend nötig, dass Dersu Uzala endlich restauriert wird, damit er im alten Glanz endlich wieder aufgeführt werden kann. (Der letzten Kino-Vorführung, die ich gesehen hatte, lag eine grünstichige, verblasste Kopie zugrunde.)

Dersu und Arsenjev, die beiden Protagonisten, die im Laufe der episodenhaften Handlung Freunde werden, werden ideal verkörpert von Yurij Solomin (Arsenjev) und Maxim Munzuk (Uzala); letzterer verschmilzt derart mit seiner Rolle und wirkt derart authentisch, dass man sich nicht vorstellen kann, einem Schauspieler zuzusehen, der auch mal in anderen Rollen zu sehen war. Undenkbar auch, sich Kurosawas Wunschbesetzung, Toshiro Mifune als Uzala vorzustellen! Zum Glück ist dieser Wunsch nicht in Erfüllung gegangen!

In seiner Episodenhaftigkeit nimmt Dersu Uzala bereits die Spätwerke Kurosawas vorweg, insbesondere Dreams, Rhapsody in August und Maadadayo. Auf ihren Wanderungen durch die ussurischen Wälder und die Taiga begegnen Arsenjev und Dersu unter anderem einem chinesischen Eremiten, misshandelten Opfern eines bösartigen Eingeborenenstammes und dem Tiger. Mehrmals kommen die Russen dank Uzalas Hilfe mit dem Leben davon; sie realisieren im Lauf des Zusammenseins, was ihnen der Waldmensch voraus hat. Arsenjev und er werden trotz ihrer Fremdheit und ihres unterschiedlichen Hintergrundes dicke Freunde.

Dersu Uzala ist ein Film der Bilder. Er braucht nicht viele Worte, er kommt völlig ohne cineastische Mätzchen, Symbolismus und Kunstgewerblichkeit aus. Er besitzt einen ehrlichen, kindlichen Blick auf die Wahrheit der Dinge und bewirkt durch seine Simplizität Ergriffenheit und Erkenntnis.
Kurosawa beweint mit Arsenjev das Verschwinden der Natur aus den Herzen der Menschen. Er tut dies, indem er dem Zuschauer das Herz wieder für sie öffnet, in der Hoffnung, dem Verschwinden zu einem Aufschub zu verhelfen. Damit hat er nie an Aktualität verloren.
Die taurige letzte Episode allerdings kündet von der Hoffungslosigkeit dieses Unterfangens.

Die Regie: 10 / 10 – Kurosawa vertraut nicht einfach auf die Schönheit der fotografierten Landschaft – er komponiert in der wilden Taiga Bilder, die mitten ins Herz treffen.
Das Drehbuch: 10 / 10 – Ohne Schnörkel und überflüssige Worte wird ruhig und gradlinig und mit Vertrauen auf die Bilder erzählt.
Die Schauspieler: 10 / 10 – Die beiden Hauptdarsteller verschmelzen beide mit ihren Rollen. Insbesondere Maksim Munzuks Leistung ist unvergesslich.
Die Filmmusik: 9 / 10 – Isaac Schwarts, ein damals renommierter Film- und Bühnenmusik-Komponist hat eine differenzierte, bisweilen eigenwillige, an gewissen Stellen leicht aufdringliche Filmmusik geschrieben, die das Gezeigte im Grossen und Ganzen ideal unterstützt und transportiert.
Gesamtnote: 10 / 10

*****************************************************************************************

Kurzkritiken


HAIL THE CONQUERING HERO

(dt.: Heil dem siegreichen Helden)
USA 1944
Mit Eddie Bracken, Ella Raines, William Demarest, Raymond Walburn, Franklin Pangborn u.a.
Regie und Buch: Preston Sturges
In einer Zeit, in der Amerika seine Filme in den Dienst der Kriegspropaganda stellte und Hurrapatriotismus und Durchhalteparolen die Kinokost bestimmten, drehte Hollywoods enfant terrible Preston Sturges Komödien, die zwar Amerikas Engagement im Krieg thematisierten, die sich aber doch stark von der patriotisch gefärbten Kriegspropaganda unterschieden.
Hail the Conquering Hero handelt vom wegen Heuschnupfen aus der Armee ausgemusterten Marinesoldaten Woodrow Truesmith (Bracken), der sich der Schande wegen nicht mehr nach Hause traut. Ein Trupp Marines unter der Leitung von Sergeant Hepplefinger (Demarest) heckt aus Mitleid einen Plan aus, der gehörig in die Hose geht: Einer der Soldaten ruft Woodrows Mutter an und erzählt, ihr Sohn sei ehrenhalber entlassen worden.
Als Woodrow nach Hause kommt, ist er in Abwesenheit bereits zum Helden stilisiert worden. Und nun fangen seine Probleme erst an…
Der Film ist eine Sturges – typische Parforcetour. Die spitzen Dialoge rattern wie Trommelfeuer, der Slapstick scheint allgegenwärtig, die Handlung wird rasant vorangetrieben, was dem Film ein Tempo verleiht, das immer wieder den Rand der Hysterie streift. Sturges nimmt den blindwütigen Patriotismus seiner Landsleute ebenso gekonnt aufs Korn wie die undurchsichtigen Machenschaften der Politik. Das Ganze inszeniert er mit überbordenden Massenszenen gekonnt als tempo- und gagreichen Reigen kleinbürgerlichen Grössenwahns. Grandios!
Es gibt eine englische DVD (Region2) des Films; sie kann bei amazon.de bestellt werden .
Die Regie: 10 / 10
Das Drehbuch: 9 / 10
Die Schauspieler: 9 / 10
Die Filmmusik: 8 / 10
Gesamtnote: 9 / 10

 

A MONSTER CALLS
(dt.: Sieben Minuten nach Mitternacht)
Mit Lewis MacDougall, Felicity Jones, Sigourney Weaver, Liam Neeson (Stimme), Toby Kebbell u.a.
Drehbuch: Patrick Ness nach seinem Buch
Regie: J.A. Bayona
Eine starke Geschichte macht noch keinen guten Film! Patrick Ness‘ Romanvorlage ist einer jener seltenen, starken Stoffe, die auch verunglückte Verfilmungen überstehen. Nicht dass dieser Film schlecht wäre, er wird nur einfach der Vorlage nicht gerecht.
Romanautor Patrick Ness selbst hat das Drehbuch verfasst – sein erstes – und man merkt, dass er damit bislang keine Erfahrung hatte. Bisweilen verliert er sich im Zauber und in den Schlingen des Mediums Film, dergestalt dass der Kern seiner Geschichte immer wieder verloren geht, bezw. bis kurz vor Schluss nicht wirklich fassbar wird. Er kreiert zwei Nebenhandlungen, die „des Guten zuviel“ sind und sich letztendlich als überflüssig erweisen: Als wäre die Hauptgeschichte für den Zuschauer nicht schon belastend genug, flicht Ness noch eine Mobbing-Geschichte mit drei böswilligen Mitschülern und eine problembeladene Beziehung zum in den USA lebenden Vater ein. Immerhin ist das Ende schlüssig und fügt einen Grossteil des Vorangegangenen zu einem Ganzen zusammen, doch bis es soweit ist, fragt man sich mehr als einmal, was der Film eigentlich will.
J.A. Bayonas Regie hilft dem Stoff auch nicht wirklich; zu zerfahren ist sie, zu nervös, bisweilen zu artifiziell auftrumpfend, dem intimen Stoff über weite Teile nicht angemessen. Das hoch emotionale, schlüssige und konsequente Ende rettet den Film schliesslich.
A Monster Calls erzählt die Geschichte des Teenager Conor, dessen geliebte, künstlerisch veranlagte Mutter an Krebs im Endstadium leidet. Conor bekommt besuch von einem rätselhaften Baum-Monster, der ihn immer sieben Minuten nach Mitternacht besucht, um ihm eine Geschichte zu erzählen. Diese Geschichten haben alle in irgendeiner Form mit Conors Leben zu tun.
A Monster Calls ist eine wunderbare Geschichte über die heilende Kraft der Kunst und der Imagination. Vielleicht kann sie als Film einfach nicht wirklich funktionieren…
Er ist hierzulande als Blu-ray und DVD erhältlich, oder kann über Amazon Video gestreamt werden.

Die Regie: 7 / 10
Das Drehbuch: 7 / 10
Die Schauspieler: 9 / 10
Die Filmmusik: 9 / 10
Gesamtnote: 8 / 10

*****************************************************************************************

Film des Monats Mai

Von den Filmen der Woche im Mai bekommt der jeweils von mir bestbewertete das Prädikat „Film des Monats“. Die „Filme der Woche“ im Mai waren:
Hidden – Die Angst holt dich ein (2015)
The Retrieval (2013)
Drei Amigos! (1985)
Die Gezeichneten (1948)

THE RETRIEVAL
USA 2013; Regie und Drehbuch: Chris Eska
Während des amerikanischen Bürgerkriegs macht sich der junge Will (Ashton Sanders) mit einer Gruppe Kopfgeldjäger nach Norden auf, um einen gesuchten Mann mit Namen Nate (Tishuan Scott) für sie ausfindig zu machen. Doch auf dem Weg zurück in den Süden entwickelt sich eine Beziehung zwischen dem Eingefangenen und dem Jugendlichen und Will wird klar, dass er eine Entscheidung fällen muss… (moviepilot.de)
Trailer (Englisch)
Zum Artikel in diesem Blog
„The Retrieval“ kaufen (der Film ist nur in englischsprachiger Fassung auf einer DVD aus den USA erhältlich)

*****************************************************************************************

Vorschau

Die folgenden drei Filme werden im nächsten Blog-Beitrag vorgestellt. Einer davon wird zum „Film der Woche“ gekürt…

Gwoemul (dt.: The Host; Korea 2006)

Pirates of the Caribean: Dead Men tell no Tales (dt.: Fluch der Karibik: Salazars Rache; USA 2017)