Monat: Juni 2017

Die verflixte Gastfreundschaft (1923)

FILM DER WOCHE

(dt.: Die verflixte Gastfreundschaft)
USA 1923
Mit Buster Keaton, Natalie Talmadge, Joe Roberts, Joe Keaton, Jack Duffy u.a.
Szenario: Clyde Bruckman, Jean C. Havez und Joseph A. Mitchell
Regie: Buster Keaton und John G. Blystone
Der Film lief 1924 auch in den Deutschland – damals unter dem kryptischen Titel Bei mir – Niagara; spätere Editionen liefen unter Die verflixte Gastfreundschaft

Die deutsche DVD des Films ist vergriffen; es gibt aber eine sehr gute, restaurierte Fassung auf DVD von Kino Lorber, die über amazon.de bestellt werden kann.

Our Hospitality war Buster Keatons zweiter Langfilm – nach The Three Ages (dt.: Drei Zeitalter, 1922). War der erste noch eine geschickt konzipiertes Zwischending zwischen Kurz- und Langfilm, so war Our Hospitality bereits ein Meilenstein der langen Filmkomödie. Und noch heute erscheint er kein bischen angestaubt.

Grundlage der Geschichte ist die in Amerika legendäre Familienfehde zwischen den Hatfields und den McCoys. Die beiden Familien bekämpften sich über Generationen hinweg, indem eine Art „Blutrache“ zur Anwendung kam, welche sämtliche Nachfahren einschloss.
Bei Keaton heissen die Familien Canfield und McKay. Ihr Streit bildet das Zentrum des Werks, das mit einer Rückblende beginnt. Diese führt die Fehde in einem dramatischen Prolog ein und gibt den Ton vor, der den ganzen Film beherrscht. Dieser Auftakt mag das Publikum damals verwirrt haben – auch heutige Zuschauer werden davon überrascht sein: Man erwartet eine Komödie und bekommt höchste Dramatik und Spannung.

Nachdem die Rachegeschichte in ihren Grundzügen etabliert ist, springt der Film ins Jahr 1831, wo der junge Willie McKay (Keaton) in New York von einem Erbe erfährt. Er reist nach Süden, wo er das Grundstück seiner Familie in Besitz nehmen soll. Natürlich bekommen die Nachfahren der verfeindeten Familie Canfield Wind von der Sache und wetzen schon mal die Messer. Willie weiss nichts von der Fehde und begibt sich ahnungslos in höchste Gefahr.

Im Grunde ist Our Hospitality ein Rachedrama mit eingebauter Romeo-und-Julia-Geschichte – doch Keaton und seine Mitarbeiter machen eine Komödie daraus. Dabei bringen sie das Kunststück fertig, die komischen Elemente organisch in die ernste Handlung einzubauen. Oder besser: Die komischen Elemente aus der Handlung herauszudestillieren. Immer wieder werden an geeigneten Stellen Anlässe für Gags und komische Szenen aufgespürt und so genutzt, dass kein Bruch entsteht. Beispiel: Die berühmte, zum unfallen komische Zugfahrt mit der „Rocket“. Sie ist derart ausgedehnt, dass man ein Stagnieren der eigentlichen Erzählung befürchtet; doch Keaton nutzt die Fahrt geschickt, um die Romeo-und-Julia-Handlung zu etablieren, denn Willie McKay und die Canfield-Tochter (Talmadge) teilen sich eines der engen Zugabteile und kommen sich auf der ereignisreichen Fahrt näher.

Am Ziel angekommen, lädt die Canfield-Tochter Willie in das Heim ihrer Familie ein, ahnungslos, wen sie da ins Haus holt. Willie nimmt freudig an – was Vater Canfield und dessen Söhne grimmig schlucken müssen, denn ein altes Gesetz der Gastfreundschaft untersagt die Fortführung einer Fehde im eigenen Haus. Willie wird eingeweiht und erfährt, dass er nur geschützt ist, solange er sich im Hause Canfield befindet. Während die männlichen Canfields alles unternehmen, um Willie vors Haus zu spedieren, findet dieser immer neue Tricks, ihr Bemühen zu unterlaufen…

Im Gegensatz zum Vorgängerfilm wirkt Our Hospitality wie aus einem Guss. Keine Einstellung ist zuviel, keine Geste am falschen Platz, kein Gag am falschen Ort. Keaton hat damit eine der grossen und zeitlosen amerikanischen Filmkomödien geschaffen. Umso erstaunlicher, wenn man erfährt, dass die Crew ohne Drehbuch arbeitete. Der Film ist stringenter als mancher zeitgenössische drehbuchbasierte Film. Die endgültige Form erhielt er mit ziemlicher Sicherheit am Schneidetisch – wobei nicht zu eruieren ist, wer für den Cut zuständig war.

Die Produktion war – wie so oft bei Keaton – vom Unglück verfolgt: So erlitt Joe Roberts – der „Heavy“ aus Keatons Kurzfilmen – eine Herzattacke, welche die Dreharbeiten zum Erliegen brachten. Nachdem Roberts sich einigermassen davon erholt hatte, konnte weitergedreht werden, doch Our Hospitality wurde zum letzten Film des markanten Mimen: Joe Roberts verstarb kurz nach Abschluss der Dreharbeiten. Keatons damalige Ehefrau Natalie Talmadge musste ihre Schwangerschaft vor der Kamera verbergen, was zu erheblichen Schwierigkeiten führte. Und Keaton entging – einmal mehr – knapp dem Tod, diesmal durch Ertrinken. Während des Drehs im reissenden Fluss riss die Sicherheitsleine und er wurde durch die tückischen Stromschnellen gejagt. Eine Flussbiegung rette ihm das Leben.

Our Hospitality hat trotz seines hohen Alters nichts von seiner Spannung, von seinem Witz und von seiner Frische eingebüsst; der Film wird wohl noch vielen Generationen von Filmbegeisterten ein leuchtendes Beispiel für eine gelungene Filmkomödie sein.

Die Regie: 10 / 10 – Absolut funktional, schnörkellos und mit hervorragendem Timing inszeniert; damit wird eine umwerfende Mischung aus Spannung und Witz erreicht, die seinesgleichen sucht.
Das Drehbuch: 10 / 10 – Obwohl kein Drehbuch vorhanden war und am Set viel improvisiert wurde, wirkt der Film wie aus einem Guss.
Die Schauspieler: 10 / 10 – Überzeugend bis in die kleinste Nebenrolle (darunter Keatons Vater Joe als Lokführer); nur die weibliche Hauptrolle ist etwas blass geraten.
Die Filmmusik: 10 / 10 – Die bekannteste Vertonung des Films stammt von Carl Davis, für kleines Orchester; sie ist schlichtweg grandios.
Gesamtnote: 10 / 10

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Kurzkritiken

THE GAME
(dt.: The Game – Das Geschenk seines Lebens)
(USA 1997)
Mit Michael Douglas, Deborah Kara Unger, Sean Penn, James Rebhorn, Peter Donat u.a.
Drehbuch: Jim Brancato und Michael Ferris
Regie: David Fincher
Musik: Howard Shore
Um David Fincher kommt der Filmfreund wohl einfach nicht herum, auch wenn der Verdacht besteht, mit dem Hype um diesen Regisseur sei es nicht weit her.
Natürlich darf ein unvoreingenommener Filmfan nicht mit Vorurteilen operieren; obwohl mich Finchers Filme bislang nicht heftig interessiert hatten, sah ich mich zur Schliessung dieser Lücke genötigt und erkor The Game zu meinem ersten Fincher-Film. Ich bin nicht komplett begeistert, aber moderat beeindruckt.
Es ist nämlich so, dass Fincher in diesem Fall mit seiner Regie ein schwaches Drehbuch veredelt. Damit belegt er, dass er durchaus etwas kann. Seine Leistung in The Game genügt mir allerdings noch nicht als Erklärung für den oben erwähnten Hype. Dafür muss ich mir weitere Filme ansehen.
Mit genau bedachten Einstellungen und Kamerafahrten kühlt Fincher die überhitzte Handlung von The Game soweit herunter, dass dessen zahlreiche Unstimmigkeiten einem nicht mehr allzu schmerzhaft ins Auge stechen. In gedämpften Bildern dimmt er die Irrungen des hanebüchenen Drehbuchs auf ein erträgliches Mass herunter und erzeugt damit gleichzeitig eine permanente Atmosphäre von schleichender Bedrohung (die sich im Nachhinein allerdings als – SPOILER: Täuschung entpuppt). Die ganze Handlung ist somit ein einziges Wind-Ei. Ein gut gemachtes zwar, das aber trotzdem einen schalen Nachgeschmack hinterlässt. SPOLIER ENDE.
The Game handelt vom Finanzhai Nicholas van Orten (Douglas), einem dauergenervten reichen Arsch…, der von seinem jüngeren Bruder Conrad (Penn) eine Mitgliedschaft der nebulösen Firma CRS zum Geburtstag erhält. Nicholas soll sich bei CRS melden und dann sehen, was passiert. Gesagt, getan: Nachdem ihm die Firma auch von mehreren anderen Geschäftsmännern empfohlen wurde (mit verschwörerischem Unterton), begibt sich Nicholas zum Sitz der Firma, um sich für „The Game“ „immatrikulieren“ zu lassen. Kurz darauf gerät sein Leben komplett aus den Fugen.
Nicholas und den Zuschauenden wird in diesem Film immer wieder der Boden unter den Füssen weggezogen – nichts ist, wie es scheint. Dass die Logik und der Realitätsbezug zu diesem Zweck von den Drehbuchschreibern immer wieder mal nach Belieben ausser Kraft gesetzt werden, wird mit zunehmender Filmdauer immer ärgerlicher. Das geht soweit, dass man der Firma hellseherische Fähigkeiten zuschreiben muss.
Fincher bemüht sich zwar nach Kräften, den ganzen Humbug mittels Inszenierung in der Realität zu verankern, glaubwürdiger wird die Geschichte dadurch allerdings nicht.
Der Film kann bei Amazon Video gestreamt werden. Alternativ erscheint demnächst es ein Blu-ray Steelbook (limited, vorbestellbar); der Film ist auch auf DVD oder Blu-ray bestellbar.
Die Regie: 9 / 10
Das Drehbuch: 5 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 8 / 10
Gesamtnote: 7,5 / 10

MAYA
(dt.: Gefahr im Tal der Tiger)
USA 1966
Mit Clint Walker, Jay North, Sajid Khan, I. S. Johar, u.a.
Drehbuch: John Fante nach einer Novelle von Jalal Din und Lois Roth
Regie: John Berry
Musik: Riz Ortolani
Der „vergessene Film der Woche“:
Irgendwo in Indien: Der amerikanische Teenager Terry wartet vergeblich auf seinen Vater, den berühmten Grosswildjäger Hugh Bowen (Walker), der ihn am Bahnhof abholen sollte. Als er dessen Haus schliesslich zu Fuss erreicht, verhält sich der bewunderte, aber lange nicht gesehene Vater merkwürdig. Schliesslich haut der Junge ab und trifft auf den gleichaltrigen Inder Raji, der ihm das Leben rettet. Raji ist auf Geheiss seines verstorbenen Vaters mit einem weissen Elefanten und dessen Mutter Maya unterwegs; der weisse Elefant als heilig gilt, haben die Jungs bald einen üblen Verfolger am Hals…
John Berrys Film überzeugt mit wunderschönen Technicolor-Bildern (von Kameramann Günther Senftleben), die an Originalschauplätzen entstanden. Die Bilder sind denn auch so ziemlich das einzige, was an diesem Film wirlklich überzeugt. Die amerikanischen Schauspieler sind schlecht, allen voran der Western-Darsteller Clint Walker, der hier wie ein nach Indien transferierter Cowboy wirkt. Der Darsteller seines Sohnes, Jay North, ist schier unerträglich.
Das Drehbuch ist schwach, ohne richtigen Fokus, mit teils dümmlichen Dialogen…
Ein vergessener Film, den man getrost in der Vergessenheit belassen kann.
Es gibt eine amerikanische DVD des Films von Warner Archive Collection, die über amazon.de bestellt werden kann.
Die Regie: 7 / 10
Das Drehbuch: 5 / 10
Die Schauspieler: 4 / 10
Die Filmmusik: 5 / 10
Gesamtnote: 5 / 10

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Vorschau

Die folgenden drei Filme werden im nächsten Blog-Beitrag vorgestellt. Einer davon wird zum „Film der Woche“ gekürt…

Sabotage (UK 1936)

Brooklyn (dt.: Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten; UK, Kanada, Irland 2015)

Remember – Vergiss nicht, dich zu erinnern (2015)

FILM DER WOCHE

Kanada  2015
Mit Christopher Plummer, Martin Landau, Henry Czerny, Dean Norris, Jürgen Prochnow, Bruno Ganz u.a.
Drehbuch: Benjamin August
Regie: Atom Egoyan
Der Film wurde zuerst am Filmfestival Hamburg gezeigt und kam danach in die deutschsprachigen Kinos – unter dem umständlich-verschachtelten Titel Remember – Vergiss nicht, dich zu erinnern
Der Film ist als Blu-ray oder DVD erhältlich oder kann bei Amazon Video gestreamt werden.

Eigentlich darf über den Inhalt dieses Films praktisch nichts verraten werden. Höchstens das: Ein alter Mann, Zev Guttmann (Plummer), erwacht eines Morgens in seinem Zimmer und stellt fest, dass seine Frau verschwunden ist. Verwirrt tapst er zur Tür, und als er sie öffnet, steht er im Empfangsbereich einer Klinik. Eine Pflegerin tritt ihm entgegen und erinnert ihn dran, dass seine Frau vor einer Woche gestorben sei. Nun wissen wir: Zev ist in einem Alters-Pflegeheim und leidet an Demenz.
Dieser Beginn, der einen mit einem Cut vom vermeintlichen Eigenheim zum wahren Aufenthaltsort Zevs führt, ist charakteristisch für Atom Egoyans neusten Film. Darin ist vieles nicht, wie es scheint.

Zev hat einen Freund im Pflegeheim, Max Rosenbaum (Landau). Die beiden kennen sich aus Auschwitz – nur weiss Zev das natürlich nicht mehr. Zev wird nun vom an den Rollstuhl gefesselten Max mit einem gehemnisvollen Auftrag losgeschickt. Mit einem Brief ausgestattet schleicht Zev sich in einem unbeobachteten Moment aus dem Heim und verschwindet – spurlos für seine Angehörigen, aber nicht für die Zuschauer. Wir begleiten Zev auf einer Reise, die ihn schliesslich quer durch die USA führt. Wie ein ferngesteuerter Roboter wankt er mit seiner schriftlichen Anleitung durch Strassen und  Hotelkorridore, um „den Auftrag“ auszuführen, und man weiss nie, ob er das Geschehen um ihn herum überhaupt begreift oder nicht. Und jeden Morgen erwacht er ohne Erinnerung und muss zuerst wieder Max‘ Anleitung durchlesen.
Wie Zev tappt der Zuschauer zunächst ebenfalls im Nebel und begreift nicht ganz, was der alte Mann da überhaupt tun soll. Schliesslich wird der Aufrag immer klarer: Er dreht sich um Rache. Weil Max nicht mehr mobil ist, soll Zev seinen Racheplan ausführen. Max ist das Gehirn, Zev die Waffe. Wie in einem Superhelden-Film, aber mit Greisen.

Eine Rezension dieses Films ist ausserordentlich schwierig, weil man nicht zuviel preisgeben sollte. Remember entfaltet seine Wirkung am besten, wenn man ihn möglichst unbescholten betrachtet, ganz so wie Zev, der die Welt täglich neu entdecken muss. Deshalb nur soviel: Ich habe selten einen Film gesehen, der einen derart über moralische Begriffe wie „gut“, „böse“, „Schuld“, „Sühne“ und „Gerechtigkeit“ ins Grübeln bringt. Der die ganze Komplexität und Widersprüchlichkeit des Menschen, seine Unzulänglichkeit, seine gleichzeitige Gefährlichkeit und Verletzlichkeit derart überzeugend, fassbar und anregend dazustellen vermag. Mich zumindest wird er lange nicht mehr loslassen. Das ist weniger das Verdienst der Regie – die Inszenierung von Altmeister Egoyan ist leider punkto Qualität nicht auf derselben Höhe wie das Drehbuch – der einzige Wehrmutstropfen in diesem ansonsten perfekten Film.

Benjamin Augusts Drehbuch ist ein Wunderwerk. Da stimmt jeder Nebensatz, der verschachtelte Aufbau hält einen permanent wach, die Dramturgie stimmt ebenso wie die Figuren. Die moralischen Fragen werden nebenbei eingebaut ohne dass sie auch nur einmal verbalisiert werden müssen. Der Film wirft durch seinen Aufbau und die Handlung Fragen auf, die nicht mehr loslassen. Er setzt ein reifes, denkendes Publikum voraus – eine weitere Stärke. Nichts wird zwei Mal erklärt, Wichtiges ist subtil eingestreut, für jene, die sehen und hören und mitdenken können und wollen.

Christopher Plummer und Martin Landau – zwei meiner absoluten Lieblingsschauspieler im gleichen Film! – tragen das Drehbuch, das seine zwei Hauptfiguren zu wichtigen Stützen ausbaut. Sie brennen sich mit ihrem intensiven Spiel regelrecht ein ins Gedächtnis der Zuschauenden, verschmelzen mit ihren Rollen.

Remember stellt Fragen, beunruhigende Fragen, auf die es keine eindeutigen Antworten gibt. Er reisst einen heraus aus scheinbaren Gewissheiten, in denen man sich das eigene Leben gemütlich eingerichtet hat.
Vielleicht schlägt ihm deshalb – neben einer guten Portion Wohlwollen- auch viel Ablehnung entgegen.

Die Regie: 7 / 10 – Leider, leider ist Egoyans Regieführung nicht auf gleicher Höhe mit dem Drehbuch. Es gibt einige fast ärgerliche Mankos (etwa die sprachlichen Schludrigkeiten beim deutschen Akzent der beiden Hauptfiguren), aber zum Glück hält das Drehbuch diese aus.
Das Drehbuch: 10 / 10 – Grandios! Spannend und tiefgründig zugleich. Eines der sorgfältigst ausgeklügelten und aufgebauten Drehbücher, die ich kenne. Ich bin begeistert! Schade, dass die Regie nicht überzeugt!
Die Schauspieler: 10 / 10 – Plummer und Landau – da kann nichts schief gehen. Sie schaffen zwei unvergessliche Leinwandfiguren – einmal mehr! Auch der Rest der Crew überzeugt.
Die Filmmusik: 9
Gesamtnote: 9 / 10

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Kurzkritiken

JOE VERSUS THE VOLCANO
(dt.: Joe gegen den Vulkan)
USA 1990
Mit Tom Hanks, Meg Ryan, Lloyd Bridges, Dan Hedaya, Ossie Davis, Abe Vigoda u.a.
Drehbuch und Regie: John Patrick Shanley
Diesen Film hatte ich damals geliebt. Die Kritiker nicht. Darauf ist er in der Versenkung verschwunden.
Nach fast dreissig Jahren wage ich ein Wiedersehen. Und stelle fest: Ich liebe den Film noch immer!
Die blinde Begeisterung meiner Jugend ist jedenfalls einer kritischen Sicht gewichen und ich entdecke nun einige deutliche Mängel – vor allem im Mittelteil, wo der Film zeitweise total in sich zusammenfällt und fade wird; wo die Dialoge bedeutungsschwanger verquast werden. Die schauspielerische Leistung von Meg Ryan (in einer Dreifachrolle) lässt stark zu wünschen übrig. Und einige Szenen sind zu dick aufgetragen.
In der Gesamtsicht überzeugt mich John Patrick Shanleys Regie-Erstling trotzdem noch immer. Shanley, ein Theatermann, der gelegentliche Ausflüge zum Film macht – zuletzt 2008 mit Doubt (dt.: Glaubensfrage), seiner zweiten Regiearbeit – tischt uns hier ein Märchen auf, das er mit viel Kulissenzauber ausstaffiert und dabei unvergessliche, bezaubernd schöne Bilder kreiert.
Der vermeintlich todkranke Hypochonder Joe Banks (Hanks) wird vom reichen Fabrikanten Graynamore (Bridges) angeheuert, auf eine Südseeinsel zu reisen, um dort in einen Vulkan zu springen. Unterwegs darf er soviel Geld auszugeben, wie er will. Verrückt? Ein Märchen.
Das Schönste an Joe Versus the Volcano sind die Bilder; zusammen mit der fantastischen Filmmusik treffen sie mitten ins Herz, tragen den ganzen Film über all seine Mängel hinweg und sagen mehr aus, als Shanley in seinen bisweilen gewollten Dialoge ausdrücken kann. Sie sind Kinomagie pur!
Ich kann die Ablehnung, die dem Film damals entgegengebracht wurde, heute durchaus nachvollziehen. Wer filmischen Kulissenzauber als Kitsch abtut, muss den Film hassen. Wer die poesie dahinter wahrzunehmen imstande ist, wird ihn lieben.
Der Film kann bei Amazon Video gestreamt werden.
Die Regie: 9 / 10
Das Drehbuch: 8 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 10 / 10
Gesamtnote: 8,5 / 10

BARAKAH YOQABIL BARAKAH
(dt.: Barakah Meets Barakah)
Saudi-Arabien 2016
Mit Hisham Fageeh, Fatima Al Banawi, Sami Hifny, Khairia Nazmi u.a.
Drehbuch und Regie: Mahmoud Sabbagh
Saudi-Arabien ist ein Ein-Kino-Land. Will heissen: Es gibt genau ein Kino dort. Der Saudische Film? Praktisch inexistent.
Bis jetzt jedenfalls. Mahmoud Sabbaghs Liebeskomödie Barakah Meets Barakah schafft erfolgreich Abhilfe – sein Film war schon an zahlreichen Festivals zu sehen (u.a. letztes Jahr in Berlin), auch den Sprung in die Kinos benachbarter Länder hatte es die flockige Satire geschafft; nur im einzigen Kino Saudi-Arabiens lief er bislang noch nicht. Und so wird es wohl in nächster Zukunft bleiben. Die Saudis dulden keinerlei Regimekritik.
Genau diesen nationalen Misstand greift Regisseur Sabbagh auf. Er entlarvt die rigide Auslegung islamischer Gesetze des Staates mittels einer Liebesgeschichte – mit etwas im Kino Alltäglichen also. Dass er dabei Vorsicht walten lassen musste, leuchtet ein: Vieles in diesem Gesellschaftsporträt wirkt beschönigt.
Der Film zeichnet ein unaufgeregtes Bild der Saudischen Alltags. Damit wirft er bei uns Westlern natürlich Fragen auf, die beantwortet sein wollen, will man nicht an der Oberfläche kleben bleiben. Bohrt man ein wenig nach Informationen, wird einiges des Gezeigten klarer und verständlicher. Und man lernt, Sabbaghs Courage und Effort zu schätzen – ebenso wie sein schön konzipiertes, bisweilen maliziöses Drehbuch.
Barakah, der in seiner Freizeit als Teilzeit-Sittenwächter amtet, verliebt sich in die freigeistige Bibi, die einen erfolgreichen Instagram-Account betreibt und die in Wahrheit ebenfalls Barakah heisst. Die beiden versuchen verzweifelt, sich näher zu kommen – doch wie stellt man das an in einem Land, in dem die Zusammenkunft zwischen Frau und Mann in der Öffentlichkeit unter Strafe verboten ist, wenn die beiden weder verheiratet noch verlobt sind? Ihre geplanten Treffen an versteckten Orten werden zu Spiessrutenläufen, die immer wieder wegen Nichtigkeiten platzen. Verlieben ist nicht, so das bittere Fazit des Films – Verbindungen zwischen Mann und Frau werden von den Eltern befohlen.
Sabbaghs Regimekritik erfolgt zwischen den Zeilen. Erkennt man sie richtig, erscheint ein erschreckendes Bild Saudi-Arabiens auf: Es ist das Bild eines Landes, in dem das Natürlichste der Welt – die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau – in Angst erstickt, mit Verboten belegt und somit abgewürgt wird. Das ist eine Leistung – mit einem scheinbar harmlosen Film allen Kritik-Verboten zum Trotz eine derart anklagende Aussage zu machen.
Der Film kann im Online-Kino von trigon-film gestreamt werden.

Die Regie: 7 / 10
Das Drehbuch: 9 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: Wertung entfällt wegen „ist nicht“!
Gesamtnote: 8 / 10

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Vorschau

Die folgenden drei Filme werden im nächsten Blog-Beitrag vorgestellt. Einer davon wird zum „Film der Woche“ gekürt…

Our Hospitality (dt.: Die verflixte Gastfreundschaft; USA 1923)

Maya (dt.: Gefahr im Tal der Tiger; USA 1966)

The Game (dt.: The Game – Das Geschenk seines Lebens; USA 1997)

 

Stranger on the Third Floor (1940)

FILM DER WOCHE:

USA 1940
Mit John McGuire, Margaret Tallichet, Peter Lorre, Elisha Cook Jr., Charles Waldron, Charles Halton u.a.
Drehbuch: Frank Partos
Regie: Boris Ingster
Der Film kam im deutschsprachigen Raum nicht in die Kinos. Er ist hierzulande auch nie auf VHS, DVD oder Blu-ray erschienen.

Es gibt eine sehr gute, restaurierte Fassung auf DVD von Warner Archive Collection, die über amazon.de bestellt werden kann.

Peter Lorres Name steht auf dem US-Filmplakat an oberster Stelle – dabei hat der österreichische Schauspieler eine Leinwandpräsenzzeit von gerade mal acht bis zehn Minuten in diesem vergessenen kleinen Film des gebürtigen Russen Boris Ingster. Allerdings beherrscht der von Lorre gespielte titelgebende „Stranger“ den Film, sobald er das erste Mal auftaucht ist. Und es ist denn auch Lorres schauspielerische Leistung, die man so schnell nicht wieder vergisst.
Überhaupt: Obwohl sich die Kritiker über die Qualität dieses Filmes streiten, gräbt er sich ins Gedächtnis jener ein, die ihn gesehen haben.

Überblickt man die wenigen Kritiken, die zum Film verfasst worden sind, stösst man auch auf das Rätselraten darüber, ob Stranger on the Third Floor nun ein film-noir sei oder nicht, ja, ob er vielleicht gar der erste film-noir der US-Filmgeschichte sei – noch vor John Hustons 1941 erschienenem Asphalt Jungle. Die meisten Kritker stellen fest, dass Ingsters Werklein tatsächlich schon Züge und Merkmale des film-noir trägt. Das tut aber auch bereits Fritz Langs 1936 entstandener You Only Live Once. Es gibt auch Elemente des Horrorfilms in Strangers on the Third Floor zu entdecken. Val Lewton lässt grüssen – nicht zuletzt dank dessen Kameramann Nicholas Musuraca, der hier hinter der Kamera stand und für die charakteristische Ausleuchtung, bezw. „Aus-Schattung“ sorgte.

Betrachtet man Stranger… unvoreingenommen, wirkt er wie ein Lehrfilm für angehende Geschworene im US-Rechtssystem. Angsichts der Tatsache, dass in den USA jeder als Geschworener rekrutiert werden kann und konnte, wirkt diese Theorie nicht mal so abwegig. Beweisen jedoch kann ich sie nicht; ich kann nur auf den Eindruck verweisen, den der Film beim Betrachten erweckt.
Im Zentrum steht Mike, ein Gerichtsreporter (McGuire), der just in dem Moment die seiner Wohnung gegenüberliegenden Bar betrat, in welchem der Taxifahrer Joe Briggs (Cook jr.)vor der Leiche des Barbesitzers kniete. Der vorbestrafte Briggs wird zum Mörder gestempelt. Auch Mike ist von der Richtigkeit dieses Verdachtes überzeugt, was er auch als Zeuge vor Gericht durchblicken lässt. Dank seines Artikels zum Vorfall erhielt er zudem eine Gehaltserhöhung, die ihm persönliches Glück verheisst: Endlich kann er mit seiner Verlobten zusammenziehen und diese gar heiraten.
Dank des schlauen Plädojers des Anklägers verurteilen die Geschworenen den Taxifahrer – zu Unrecht, wie dem Publikum längst klar ist – Briggs‘ Verhalten im Gerichtssaal lässt keinen Zweifel daran. Mike hingegen freut sich über die Vorteile, die ihm dieser Fall bringt und beginnt erst, tiefer darüber nachzudenken, als ihm seine Verlobte (Tallichet) ins Gewissen redet.

Der Fall ist derart plakativ und simpel aufgezogen, dass der Gedanke, Stanger on the Third Floor könnte als „Lehrfilm“ konzipiert worden sein, bei mir schon früh auftauchte.
Nebenbei sei erwähnt, dass der Film trotz aller Holzschnittartigkeit überzeugt, denn die Effekte, die er offenbar erzielen sollte, erreicht er mühelos. Wie Cook jr. etwa die Unschuld seiner Figur mimisch ‚rüberbringt, so dass kein Mensch im Publikum auch nur eine Sekunde daran zweifelt, das hat schon Klasse!
Und genau da liegt die Irritation und zugleich das Verdienst dieses Werks: Trotz aller Schwächen (Plakativität, Dialogeschwächen, wenig überzeugende Leistung der Hauptdarstellerin) fasziniert er auf verschiedenen Ebenen und überzeugt in der Gesamtschau, obwohl man zwischendurch immer wieder denkt: „Das geht jetzt aber gar nicht.“

Einerseits ist dies das Verdienst der Regie. Die Atmosphäre, die einsetzt, nachdem Mike zu zweifeln beginnt, nachdem die Schuldgefühle einsetzen, ist beklemmend. Dieser Teil des Films spielt ausschliesslich in der Enge seines Mietshauses, die klaustrophobische Ausmasse annimmt. Eine delirierende Traumsequenz verdichtet die Schuldgefühle zu einem bildgewaltigen Ausflug in dem Expressionismus nachempfundene Gefilde; spätestens ab da kann man sich der Sogwirkung der Bilder nicht mehr entziehen.
Ein weiteres grosses Plus sind die Nebendarsteller, allen voran Peter Lorre und Elisha Cook Jr., aber auch Charles Halton als nervtötender Nachbar, Ethel Griffies als Vermieterin oder Oscar O’Shea als Richter; sie wiegen die durchschnittliche Leistung des Hauptdarstellers und die unterdurchschnittliche Leistung der Hauptdarstellerin mehr als auf. Lorre gibt eine Art Reprise seiner Rolle aus „M“ und brennt sich mit seinen beiden kurzen Auftritten ins Gedächtnis der Zuschauer ein.

Ein weiteres Argument für meine „Lehrfilm“-Theorie ist die Tatsache, dass die Identifikationsfigur sich bald selbst in die Rolle des unschuldig Verdächtigten gedrängt fühlt: In der Nachbarwohnung des schuldgeplagten Mike geschieht ein weiterer Mord; Mike erkennt plötzlich, dass der Verdacht auf ihn fallen könnte – aus exakt denselben Gründen, die dem Taxifahrer vor Gericht zum Verhängnis wurden.
„Fällt Eure Verdikte nicht vorschnell, falls Ihr dereinst mal als Geschworene in einer Jury sitzen solltet!“, das gibt der Film seinem Publikum als deutliche Mahnung mit auf den Weg. Dass er darüberhinaus so packend und künstlerisch überezeugend geraten ist, das ist ein angenehmer Nebeneffekt, der Stranger in the Third Floor noch heute sehenswert macht.

Fazit: Ein vergessener kleiner, schwer in ein Genre einzuordnender Film, der einiges falsch macht, anderes aber wieder dertart richtig, dass er eine regelrechte Sogkraft entwickelt.

Die Regie: 9 / 10 – Der gebürtige Litauer Boris Ingster führte bei nur drei Filmen Regie – alle drei sind heute vergessen. Er schrieb Drehbücher und trat als Produzent in Erscheinung. Dieser Film zeigt, dass er als Regisseur durchaus talentiert war.
Das Drehbuch: 7 / 10
– Etwas plakativ, aber dramaturgisch sehr effektiv. Verfasst hat es Frank Partos, aus dessen Feder auch der ungleich berühmtere Mystery-Film The Uninvited (dt.: Der unheimliche Gast; Lewis Allen, 1944) stammt.
Die Schauspieler: 8 / 10 – Das mangelnde Talent der beiden Hauptdarsteller wird von den grandiosen Nebendarstellen weettgemacht.
Die Filmmusik: 9 / 10 – Subtile, effektive Musik von Roy Webb, welche die düstere Stimmung des Film bestens unterstützt.
Gesamtnote: 8 / 10

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Kurzkritiken

GWOEMUL
(dt.: The Host)
Korea 2006
Mit Kang-ho Song, Hee Bong-Byun, Hae-il Park, Doona Bae, u.a.
Drehbuch: Bong Joon Ho, Won-jun Ha und Chul-hyun Baek
Regie: Bong Joon Ho
Ein amerikanischer Arzt lässt seinen koreanischen Assistenten literweise Formaldehyd in Seouls Han River entsorgen. Kurze Zeit später entdecken zwei Fischer ein kleines, seltsam mutiertes, bissiges Wassertier. Wieder etwas später taucht an der bevölkerten Uferpromenade plötzlich ein riesiges, bizarres Vieh auf, das kurz nach seiner Entdeckung dazu übergeht, die Fussgänger wütend zu attackieren.
So weit folgt der Handlungsverlauf zahlreichen Monsterfilmen klassicher amerikanischer Provenienz. Doch dann wechselt der Film den Fokus, zur Familie des etwas unterbelichteten Food-Stand-Betreibers Park Gang-Doo. Dessen Tochter wird nämlich vom Monster geschnappt, verschleppt und zunächst für tot gehalten. Nach einer intensiven Trauerphase ruft das Töchterchen plötzlich ihren Vater mit ihrem Handy an, kurz bevor das Gerät den Geist aufgibt: Sie werde in einem Abwasserkanal festgehalten. Schön! Aber in welchem?
In der Folge konzentriert sich Regisseur Bong Joon Ho (Snowpiercer) auf die Suche der Familie nach Parks Tochter. Der Rest des Films gestaltet sich als Wechselbad zwischen Horror, Slapstick, Drama und Tragödie. Das funktioniert überraschend gut und ist hervorragend in Szene gesetzt. Doch hinterher fragt man sich, was The Host nun eigentlich soll. Für einen reinen Unterhaltungsfilm dringt er zu tief ins Thema Familienbande ein; allerdings bleibt er damit dann doch wieder zu sehr an der Oberfläche. The Host will ein Horrorfilm sein, der alles anders macht. Trotz zwischenmenschlichen Exkursen und brillianter Machart bleibt er irritierend leer und kalt.
The Host ist hierzulande als Blu-ray und DVD erhältlich, oder kann über Amazon Video gestreamt werden.
Die Regie: 8 / 10
Das Drehbuch: 7 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 9 / 10
Gesamtnote: 8 / 10

PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MEN TELL NO TALES
(dt.: Piraten der Karibik: Salazars Rache)
USA 2017
Mit Johnny Depp, Kaya Scodelario, Brenton Thwaites, Javier Bardem, Geoffrey Rush, Kevin McNally u.a.
Drehbuch: Jeff Nathanson
Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg
Jack Sparrow zum Fünten – diesmal unter der Regie zweier Norweger. Weshalb Disney Joachim Rønning und Espen Sandberg mit der Inszenierung betraut hat, darüber kann man nur mutmassen. Vielleicht weil ihr Kon-Tiki-Film (2012) auch mit Wasser zu tun hatte. Egal: Die Effekte-Maschinerie, welche hier in Gang gebracht wird, walzt ihre Bemühungen schlichtweg platt. Im Gewitter der rasenden Film-Schnitte ist sowas wie eine Regieleistung zudem kaum mehr erkennbar. Auch die Schauspielerleistungen gehen im permanenten Krawall und Gedröhne unter. Eine Handlung existiert, aber auch das Drehbuch verliert sich auf seiner Jagd nach immer mehr und immer spektakuläreren Effekten, die im Grunde eine Jagd nach der Gunst des Publikums ist. Einmal mehr werden die Meere von einer Geister-Crew heimgesucht, einmal mehr sucht Jack Sparrow nach einem sagenhaften Schatz, einmal mehr steht ihm ein junges, gutaussehendes Paar zur Seite.
Mit diesem Film kommt die Serie an ihre Grenzen: Noch spektakulärer, noch schneller geht fast nicht mehr. Der Preis, der dafür bezahlt wird ist die Individualität: Der neue „Jack Sparrow“ ist so gesichts- und seelenlos, dass man sich nicht wundert, wenn das umgarnte Publikum der Serie diesmal die endültige Absage erteilen würde.
Der Film läuft zur Zeit in den Kinos.
Die Regie: 5 / 10
Das Drehbuch: 5 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 6 / 10
Gesamtnote: 6 / 10

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Gedankensplitter

Mangels Zeit wegen verschiedenen anderweitigen Engagements meinerseits splittern die Gedanken an diversen verschiedenen Orten – nur nicht hier.

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Vorschau

Die folgenden drei Filme werden im nächsten Blog-Beitrag vorgestellt. Einer davon wird zum „Film der Woche“ gekürt…

Joe Versus the Volcano (dt.: Joe gegen den Vulkan; USA 1990)

Remember (dt.: Remember – Vergiss nicht, dich zu erinnern; Kanada, Mexiko, Deutschland 2015)

Barakah yoqabil Barakah (dt.: Barakah meets Barakah; Saudi-Arabien 2016)