William Holden

Roller Girl (2009)

Ich finde es selber immer wieder spannend, welcher von meinen drei geplanten Filmen zum „Film der Woche“ aufsteigt (ich wähle die drei Filme jeweils aus, bevor ich sie gesehen habe). Immer wieder erlebe ich da Überraschungen – auch diese Woche wieder: Ich war von vornherein ziemlich sicher, dass The Wild Bunch nach den Sichtungen auf Platz eins stünde. Denn was kann ein kaum bekannter Jugendfilm wie Whip It gegen dieses allseits gepriesene und anerkannte Meisterwerk ausrichten? Oder ein allseits verrissener, dem Vernehmen nach zweitklassiger Monsterfilm wie Kong: Skull Island?
Nachdem ich mit den drei Filmen durch war, stand The Wild Bunch zuunterst auf der Dreier-Bestenliste! Und – nächste Überraschung – Kong ist keineswegs so schlecht, wie er allenthalben besprochen wird! Ich ziehe ihn Peckinpahs ideologisch verklärtem 68er-Western sogar vor („Blasphemie! Blasphemie!“). Aber lest selbst…

FILM DER WOCHE

(dt.: Roller Girl – Manchmal ist die schiefe Bahn der richtige Weg)
USA 2009
Mit Ellen Page, Shannon Eagen, Juliette Lewis, Kristen Wiig, Daniel Stern, Landon Pigg, Andrew Wilson, Marcia Gay Harden, Drew Barrymore u.a.
Drehbuch: Shauna Cross nach ihrem Roman
Regie: Drew Barrymore
Musik: The Section Quartet
Der Film lief offenbar 2011 in den deutschen Kinos. Jedenfalls ist er auf DVD und Blu-ray erhältlich – unter dem Titel Roller Girl – Manchmal ist die schiefe Bahn der richtige Weg

Der vergessene Film der Woche

Der deutsche Titel klingt wie die Antithese zum dazu gehörenden Film: Verkrampft, gewollt originell, holprig, doof.
Whip It hingegen ist erfrischend, originell, überraschend, ausgelassen und höchst unterhaltsam. Ein Film zum Knuddeln.

Im Mittelpunkt steht Bliss Cavendar (Paige), ein verschlossener, schüchterner Backfisch, der einfach nichts so auf die Reihe kriegt, wie ihre Mutter (Gay Harden) das möchte. Mehr zufällig landet sie bei einem Rollerderby-Match und ist begeistert. Obwohl die rüde Sportart absolut nicht zu der scheuen, zierlichen Beauty-Queen-Aspirantin passt, übt Bliss fortan das Rollschuhlaufen, bis sie es beherrscht. Dann meldet sie sich bei einer Rollerderby-Mannschaft zum Trainig. Und wird aufgenommen. Sie wirkt in der Gruppe der rüpel- und machohaft sich aufführenden Weiber zwar bis zuletzt völlig deplatziert, fühlt sich aber vom Teamgeist getragen und inmitten des wild-wütenden Spiel-Getümmels sauwohl.

Es stimmt schon: Die Geschichte bietet nichts Neues. Trotzdem hat Whip It seinen ganz eigenen Reiz und Charme und ist in seiner Art einmalig. Die Aussenseitergeschichte ist mit soviel ehrlichem Engagement und Herzblut erzählt, dass man fast nicht anders kann, als sämtliche Vorbehalte zu vergessen. Das hierzulande unbekannte rauhe Rollerderby-Millieu ist derart scharf und lebendig gezeichnet, dass man gebannt zuzuschaut, wie die rollenden Frauen mit Verve aufeinander losgehen. Eine gute Portion Slapstick und einige halsbrecherische Stunts peppen die Aussenseiter-Story gehörig auf. Und die Schauspielerinnen sind schlichtweg phänomenal, vor allem jene, die als Rollschuhläuferinnen auftreten. Juliette Lewis ist da auch mal wieder zu sehen – als herrlich vulgäres Machoweib. Drew Barrymore, die auch Regie führte, ist zum Kringeln als amazonenhafte „Smashley“, eine menschliche Dampfwalze, die im Spiel nicht nur sämtliche Hiebe abkriegt, sondern sich dafür stets umgehend und gebührend „bedankt“. Mitten im Getümmel von rollenden, brüllenden, geifernden, prügelnden Amazonen saust die elfenhafte Bliss ihren Gegnerinnen um die Ohren, dass ihnen dieselben schlackern.

Drew Barrymore, die ich als Schauspielerin ausserordentlich schätze, hat hiermit ihre erste Regiearbeit abgeliefert – eine Wucht in Tüten! Es ist zu hoffen, dass dem Film weitere folgen.
Sie inszeniert das onehin schon superbe Drehbuch mit solcher Lust, Lockerheit und Einfallsreichtum, dass es eine Freude ist. Wenn man einem Film den Spass anmerkt, den die Dreharbeiten gemacht haben, dann diesem. Barrymores Inszenierung macht mit schierer Lust wett, was an Erfahrung und Know-How noch fehlt. Whip It ist nicht perfekt inszeniert, es gibt ein paar Schnitzer, aber wen stört’s? Für einen Erstling kommt er ganz schön selbstbewusst ‚rüber (die Inszenierung der Rollerderby-Sequenzen war für eine Newcomerin bestimmt kein Zuckerschlecken!) .

Barrymore hat zudem eine handverlesene Schar grandioser Darstellerinnen und Darsteller zur Hand. Niemand fällt ab, alle spielen sie auf höchstem Niveau. Whip It ist ein Ensemblefilm im besten Sinn, denn ein Ensemblegeist ist jederzeit spürbar. Das reisst mit, steckt an, begeistert. Da stimmt alles, vom Soundtrack bis zur Kamera. Ansehen!

Die Regie: 7 / 10
Das Drehbuch: 10 / 10
Die Schauspieler: 10 / 10
Die Filmmusik: 9 / 10
Gesamtnote: 9 / 10

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Kurzkritiken

KONG: SKULL ISLAND
USA 2017
Mit: Tom Hiddleston, Brie Larson, Samuel L. Jackson, John Goodman, John C. Reilly u.a.
Drehbuch: Dan Gilroy, Max Borenstein und Derek Connolly nach einer Story von John Gatins
Regie: Jordan Vogt-Roberts
Musik: Henry Jackman
Was ist dieser Film verrissen worden – wegen ein paar unlogischer Szenen. Dabei ist er hervorragend gemacht, sehr gut gespielt, gut geschrieben und absolut solide inszeniert; das Beste ist aber das Production Design: erstklassig!
Sicher, es stimmt, es gibt ein paar Ungereimtheiten. Wenn man aber Ungereimtheiten zum zentralen Kriterium macht, dann müsste man noch ganz andere Kinowerke bachab schicken! Aber es ist halt einfacher, in den Tenor einzustimmen, als fundiert degegenzuhalten.
Kong: Skull Island ist bei weitem kein Film für die Ewigkeit, aber die geballte Negativpropaganda hat er weiss Gott nicht verdient.
Im Grunde ist der Film eine ironische Verbeugung vor den Monster-Filmen der 50er-, 60er und 70er-Jahren, deren Markenzeichen ja nicht unbedingt die Logik war. Kong kommt allerdings mit grossen Budget und den Mitteln heutiger Tricktechnik daher und ist angepasst an heutige Sehgewohnheiten. Deshalb wird die ironische Grundabsicht wahrscheinlich gemeinhin übersehen. Wie zur Zeit der Monsterkino-Hochblüte üblich, enthält Kong eine gesunde, naive Botschaft: Er zeigt, was geschieht, wenn der Mensch in seiner grenzenlosen Dummheit in ein Ökosystem eingreift. Der zerstörerische Mensch tritt hier in Form eines stupiden, rachsüchtigen Militär-Betonkopfs (Jackson) in Erscheinung. Ferner treten auf: Das Fräulein in Nöten, der coole Abenteurer, der skrupellose Geschäftsmann und der weise Eingeborene – das typische, schablonenhafte Personal der guten alten Monsterfilme halt.
Das Production Design (Stefan Dechant) wurde in keiner mir bekannten Kritik erwähnt, obwohl es dem Film einen ganz besonderen Zauber verleiht – es evoziert eine Art „sense of wonder“, die man im Kino lange vermisst hat.

Die Regie: 8 / 10
Das Drehbuch: 7 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 8 / 10
Gesamtnote: 8 / 10

THE WILD BUNCH
USA 1969
Mit: William Holden, Ernest Borgnine, Robert Ryan, Edmond O’Brien, Warren Oates u.a.
Drehbuch: Walon Green und Sam Peckinpah nach einer Stroy von Walon Green und  Roy N. Sickner
Regie: Sam Peckinpah
Musik: Jerry Fielding
Sam Peckinpahs „geheiligter“ Western – endlich habe ich auch gesehen! Er gilt als das Hauptwerk des berüchtigten Regisseurs, man kommt als Filminteressierter nicht drumherum.
Wieso eigentlich nicht? Ich habe mich zweieinhalb Stunden entweder gelangweilt, genervt oder gewundert.
Aber zuerst mal: The Wild Bunch kommt eine Schlüssesposition im amerikanischen Neo-Western zu, deshalb ist er wichtig. Zu diesen Meriten ist er einerseits mit seiner realistischen Gewaltdarstellung, ja, mit der Zelebrierung seiner Gewaltdarstellung gekommen. Nie zuvor wurden im Kino Einschüsse in menschliche Körper derart wirklichkeitsgetreu gezeigt – und auch noch nie derart gehäuft und derart langsam (Zeitlupe). Die Neuerung bekam darauf einen festen Platz im Kino.
Das andere Verdienst ist, dass Peckinpah dem Western seine bis damals üblichen Glorifizierung versagt und eine ziemlich dreckige Geschichte erzählt – von einer Bande desillusionierter Typen, die sich den wüsten Zeiten angepasst haben, alle Moral in den Wind schrieben und rauben, was und wo sie können.
Dieser Western glit als Sinnbild auf den Vietnamkrieg und die damit „aus den Fugen“ geratene Zeit.
Peckinpah zeigt das amoralische Treiben der Grossen und das amoralische Treiben der Kleinen. Man kann das ganz toll finden, und alte 68er tun das auch, weil es ganz auf der Linie ihrer Weltaschauung liegt.
Tickt man weniger links, dann erkennt man die Schwächen in diesem Film. Zum Besispiel im Drehbuch – es arbeitet vornehmlich mit Macho-Schablonen, welche die ganze Filmdauer über nicht lebendig werden. Oder in der Regie – da gibt es Längen, leere Stellen, Anschlussfehler, sich selbst überlassene Schauspieler, holprige Übergänge… Und schliesslich im Schauspiel – einige der Nebendarsteller chargieren, dass es ein Graus ist (Edmond O’Brien, L.Q. Jones, Emilio Fernández). Die ewige, auch zu unpassendsten Gelegenheiten im Hintergrund plärrende mexikanische Band raubt einem zudem den letzten Nerv.
The Wild Bunch mag seinen Platz in der Filmgeschichte haben – wobei ich seine Meriten zumindest fragwürdig finde – unter einem wirklich guten Film stelle ich mir allerdings etwas anderes vor.
Die Regie: 7 / 10
Das Drehbuch: 7 / 10
Die Schauspieler: 8 / 10
Die Filmmusik: 7 / 10
Gesamtnote: 7 / 10

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Film des Monats Juli

Von den Filmen der Woche im Juli bekommt der jeweils von mir bestbewertete das Prädikat „Film des Monats“. Die „Filme der Woche“ im Juli waren:
The Circle (2017)
Die amerikanische Nacht (1973)
Captain Fantastic (2016)
The Man in the Glass Booth (1975)

La nuit américaine – Die amerikanische Nacht
Frankreich1973; Regie und Drehbuch: François Truffaut
Eine hinreissende Liebeserklärung ans Kino: Der französische Regisseur Ferrand (François Truffaut) beginnt in den Filmstudios von Nizza mit den Dreharbeiten zu seinem neuen Film “Meine Ehefrau Pamela”. Wie so oft ereignen sich während den Dreharbeiten jedoch zahlreiche Verwicklungen: Komplikationen bei den Dreharbeiten, Allüren der Schauspieler, ihre Gefühlsschwankungen und ständiger Druck vom Produzenten. Für Ferrand stellt sich immer wieder die Frage, ob er seinen Film jemals fertig stellen wird. (moviepilot.de)
Trailer
Zum Artikel in diesem Blog
„La nuit américaine“ kaufen (der Film ist auf einer Blu-ray, resp. DVD der amerikanischen Criterion Collection erhältlich)

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Vorschau

Die folgenden drei Filme werden im nächsten Blog-Beitrag vorgestellt. Einer davon wird zum „Film der Woche“ gekürt…

Ninotchka (dt.: Ninotschka; USA 1939)

Parenthood (dt.: Eine Wahnsinnsfamilie; USA 1989)

Valerian and the City of a Thousand Planets (dt.: Valerian – Die Stadt der tausend Planeten; Frankreich 2017)

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Die Brücke am Kwai – 1957

Ein Filmklassiker auf dem Prüfstand
THE BRIDGE ON THE RIVER KWAI
GB 1957
Mit Alec Guinness, William Holden, Jack Hawkins, Sessue Hayakawa, James Donald, André Morell, u.a.
Drehbuch: Carl Foreman und Michael Wilson nach einem Roman von Pierre Boulle
Regie: David Lean
Studio: Columbia
Dauer: 161 min
Der Film lief 1958 unter dem Titel Die Brücke am Kwai auch in den deutschsprachigen Kinos

 

 

Der Film:
Der erste von David Leans berühmten „Monumentalfilmen“.
Der weltweite Erfolg von The Bridge on the River Kwai löste im britischen Kino eine wahre Welle von Grossproduktionen aus – nachdem dort zuvor eher intime und feine Kammerspiele um kleine Leute gepflegt wurden. Es ist kaum zu glauben, aber David Lean drehte mehr solche „kleine Filme“ als „grosse“, doch nur für letztere ist er heute berühmt. Zusammen mit The Bridge on the River Kwai waren es nur fünf Grossproduktionen, die auf sein Konto gingen und die seinen Nachruhm begründeten: Lawrence of Arabia, Doctor Zhivago, Ryan’s Daughter und A Passage to India. Mit diesen fünf hatte Lean die britische Filmproduktion nachhaltig verändert.

Es wurde und wird oft darüber gestritten, ob The Bridge on the River Kwai den Krieg eigentlich befürwortet oder dessen Sinnlosigkeit anprangert. Diese Fragestellung greift meines Erachtens viel zu kurz – im verengten Fokus auf die Kriegsthematik muss sie zwangsläufig offen bleiben. Leans Film ist kein Kriegsfilm im herkömmlichen Sinn; der Krieg steht darin vielmehr als Metapher für die menschliche Gesellschaft. Begreift man ihn so, dann gelangt man unweigerlich zu seiner eigentlichen, zutiefst pessimistischen Botschaft. Der Film dreht sich nicht um den Sinn oder Unsinn des Krieges, sondern um die Sinnlosigkeit überhaupt, um die Vergeblichkeit jeglichen menschlichen Strebens. Und in diesem Statement ist The Bridge on the River Kwai klar und unmissverständlich. In seinem Defätismus ist er so kompromisslos wie kaum ein Film jener Zeit.

Zunächst erleben wir den culture clash: Ein englisches Regiment zieht in ein japanisches Kriegsgefangenenlager ein. Der dortige Kommandant Saito (Hayakawa) schert sich einen Deut um die Genfer Konventionen und schickt auch die Offiziere an die Arbeit: Die gefangenen Engländer sollen den Japanern helfen, mitten im Dschungel eione stategisch wichtige Brücke zu errichten. Colonel Nicholson (Guinness) widersetzt sich Saito und bekommt darauf dessen harte Hand zu spüren: Mittels drastischer Bestrafung soll der Wille des Engländer gebrochen werden. Was allerdings nicht gelingt.
Nun kommt der Rassendünkel ins Spiel: Nicholson reisst die Bauleitung der Brücke an sich und ist fortan vom Ehrgeiz bessessen, es besser zu machen als die Japaner. In seiner nationalistischen Blindheit bemerkt er nicht, dass er mit dem Projekt dem Feind in die Hände spielt.

Etwa in der Mitte des Films setzt eine parallel geführte Handlung ein, welche sich langsam und mit tödlicher Sicherheit auf die erste zubewegt: Ein vor Saito geflüchteter amerikanischer Gefangener (Holden) wird von den Engländern dazu auserkoren, ein Sabotagekommando anzuführen, welches die Brücke am Kwai zum Zeil hat. Weil er die Umgebung von seiner Flucht kennt, soll der Amerikaner die von Major Warden (Hawkins) angeführten Saboteure zur Brücke führen – wobei keiner der Beteiligten etwas von der neuen Bauleitung ahnt.

In einem einzigen kurzen Schlag wird alles zunichte gemacht, was vorher als gross und wichtig erschien: das Leben von Menschen, die zuvor unmenschlichen Qualen und widrigsten Bedinungen standgehalten hatten; die Kooperation zweier verfeindeter Völker; und natürlich die Brücke. Das monumentale Bauwerk steht als Symbol für menschliche Grösse und Überwindungskraft über dem ganzen Film. Was ist Baukunst und Heldentum angesichts der Zerstörungswut und der Irrationalität des Menschen, fragt der Film? Und gibt die Antwort in den letzten beiden Filmminuten: Nichts!

Lohnt sich der Film?
Unbedingt! Nicht nur, weil er ein gefeierter Klassiker ist; er hält tatsächlich, was er verspricht. Er ist tiefgründig, spannend, abenteuerlich, ist brilliant aufgebaut und erzählt, dazu hervorragend gespielt (einzig William Holden fällt gegenüber den durchs Band exzellenten Briten etwas ab) und eindrücklich gefilmt.

Wo finde ich ihn?
The Bridge on the River Kwai ist auf Netfilx abrufbar – wahlweise in der Originalfassung mit zuschaltbaren Untertiteln oder in der deutschen Synchronfassung. Auch auf Amazon Video ist er erhältlich, dort allerdings nur in der deutschen Synchronfassung.
Es gibt den Film natürlich auch auf DVD und auf Blu-ray.

Weitere Infos:
– Drehbuchautor Carl Foreman schrieb einige weitere hochkarätige Drehbücher, so für High Noon (dt.: Zwölf Uhr Mittags, Fred Zinneman, 1952), The Guns of Navarone (dt.: Die Kanonen von Navarone, J. Lee Thompson, 1961) oder Mackenna’s Gold (J. Lee Thompson, 1969); von seinem Co-Autor Michael Wilson stammen u.a. die Drehbücher zu Friendly Persusaion (dt.: Lockende Versuchung, William Wyler, 1956) und Lawrence of Arabia (dt.: Lawrence von Arabien, David Lean, 1962).
– Beide Drehbuchautoren wurden in den Credits der Erstaufführung nicht genannt, dafür der Autor der Romanvorlage. Inzwischen ist dieses Versäumnis korrigiert worden, in den Wiederaufführungskopien sind ihre Namen in den Credits zu sehen.
– Ursprünglich war Charles Laughton für die Rolle des Colonel Nicholson vorgesehen. Als Laughton wegen der vorhersehbaren Strapazen auf die Rolle verzichtete, kam Alec Guinness ins Spiel, der allerdings vom Regisseur nicht favorisiert wurde.