Mirage (Die 27.Etage, USA 1965)

dt.: Die 27.Etage
USA 1965
Mit Gregory Peck, Diane Baker, Walter Matthau, Walter Abel, Kevin McCarthy, Jack Weston, George Kennedy u.a.
Drehbuch: Peter Stone nach einemRoman von Howard Fast
Regie: Edward Dmytryk

Der Film lief 1965 auch in den deutschsprachigen Kinos; er ist hierzulande auf DVD greifbar; im Stream ist er leider nicht mehr verfügbar.

Inhalt:
Ein Stromausfall in einem Hochhaus steht am Anfang dieses grandiosen Thrillers. Dunkel ist’s kurz danach auch im Gedächtnis von David Stillwell (Gregory Peck), nachdem er einer Frau, die ihn zu kennen scheint, ins vierte Untergeschoss folgt, sie dort aber aus den Augen verliert. Als er ins Freie tritt, herrscht draussen Aufruhr: Ein wichtiger Politiker ist eben aus dem 27.Stockwerk gesprungen. Kurz darauf stellt Stillwell fest, dass das Hochhaus gar kein viertes Untergeschoss besitzt. Und immer weitere Unbekannte tauchen auf, die ihn zu kennen scheinen.
Als er von einigen von ihnen bedroht wird, geht er zur Polizei, nur um dort festzustellen, dass er nicht im Stande ist, seine Personalien anzugeben. Da er nun glaubt, das Gedächtnis verloren zu haben, engagiert er einen Detektiv (Walter Matthau), der ihm dabei helfen soll, sich selbst wiederzufinden…

Mirage hätte Hitchcock alle Ehre gemacht. Wie in dessen Filmen steht hier ein unschuldiger, ganz normaler Bürger im Mittelpunkt, der sich unvermittelt in einer undurchsichtigen, lebensgefährlichen Geschichte wiederfindet. Regisseur Edward Dmytryk zeigt hier, dass er das Thrillergenre fast genauso meisterhaft beherrschte wie sein berühmter Kollege aus England.
Lange kann sich der Zuschauer keinen Reim darauf machen, was da genau abläuft; die Handlung bleibt vom ersten Moment an spannend, und als sich eine Lösung abzeichnet, legt der Film derart an Tempo zu, dass man kaum dazu kommt, die Logiklücken zu bemerken – auch das war bei manchen Filmen Hitchcocks nicht anders. Da von der Regie über Figurenzeichnung bis zu den schauspielerischen Leistungen alles stimmt, sieht man gern darüber hinweg.

Das Drehbuch: 8 / 10
Die Regie: 9 / 10
Die Schauspieler: 10 / 10
Gesamtnote: 9 / 10

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