Time Trap (2017)

USA 2017
Mit Andrew Wilson, Brianne Howey, Reiley McClendon, Cassidy Gifford, Max Wright u.a.
Drehbuch: Mark Dennis
Regie: Mark Dennis und Ben Foster

Inhalt: Auf der Suche nach einem verschollenen Forscherpaar, das in den Siebzigerjahren in einer Höhle offenbar den legendären Jungbrunnen entdeckt hatte, verschwindet Professor Hopper (Andrew Wilson) ebenfalls spurlos. Einige seiner Studenten stellen einen Suchtrupp zusammen und folgen ihm in die Höhle, in der die Zeit verrückt zu spielen scheint. Nach einigen unheimlichen Zwischenfällen entdecken die Gruppe, dass sie nicht allein sind – und dass die Zeit in der Höhle viel langsamer abläuft als in der Aussenwelt, die sich während ihres Aufenthaltes dramatisch verändert…

Wie ist der Film?
Time Trap lässt sich dem Genre der Science-Fiction zuordnen. Dem Film liegt eine in weiten Teilen gut aufgebaute Geschichte zugrunde, deren Umsetzung nicht immer gelungen ist, die aber dank überraschender Wendungen über weite Strecken Spass macht. Leider gibt es augenfällige Unstimmigkeiten im Drehbuch, und das Ende wirkt aufgesetzt und grob zurecht gebogen. Wem es gelingt, sein Gehirn auszuschalten, der wird den Film dank der ihm zugrunde liegenden spannenden Zeitreise-Erzählung durchaus geniessen; wer dies nicht kann, sollte um Time Trap besser einen Bogen machen.
Time Trap ist ein weiteres erfrischendes – in der Ausführung aber leider nicht gelungenes – Beispiel für die Sorglosigkeit, mit der amerikanische Filmemacher sich trauen, völlig realitätsferne Stoffe zu realisieren.

Was es ausserdem zu sagen gibt:
Time Trap glänzt weder mit bekannten Schauspielern, noch sind die Regisseure / der Drehbuchautor bislang durch grosse cinèastische Taten aufgefallen. Die beiden unabhängig arbeitenden Filmer haben bislang an zwei Filmen als Regisseure / Drehbuchautoren mitgewirkt.

Bewertung:
Die Regie: 6 / 10
Das Drehbuch:  5 / 10
Die Schauspieler: 7 / 10
Gesamtnote: 6 / 10

Auszeichnungen:
Beim Hollywood Film Festival, einem Festival zur Förderung unabhängiger Filmemacher, wurde Time Trap 2017 als innovativster Langfilm ausgezeichnet.

Veröffentlichungen:
Im deutschsprachigen Raum war der Film bislang nicht zu sehen, weder im Kino noch auf DVD/Blu-ray. Die englischsprachige Blu-ray/DVD gibt es hier zu kaufen (Region B/2).

Trailer:
Ein recht billig gemachter, wirrer Zusammenschnitt, der wirkt, als wäre der Film in einen Mixer geraten. Gibt wenigstens einen Eindruck vom visuellen Aspekt.

 

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