Tonfilm-Seitensprung 4

 

DESPICABLE ME
(dt.: Ich- einfach unverbesserlich)
USA 2010
Stimmen von Steve Carrell, Julie Andrews, Jason Segel u.a.
Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud

Wieder mal im Kino – wieder mal die Nase voll vom Tonfilm! Auf diesen kurzen und vereinfachenden Nenner könnte man unseren sonntäglichen Schlechtwetter-Familienausflug vom letzten Wochenende bringen.

Natürlich: Die Kinder hatten ihren Spass an dem 3D-Spektakel.
Meine Frau, die Oma und ich litten.
Es gibt wirklich witzige Sequenzen in diesem computeranimierten Film, durchaus. Doch der Grossteil des Films ist laut, aggressiv und hektisch. Der Soundtrackt dröhnt und wummert. Die durchs Band hässlichen CGI-Figuren brüllen herum. Überdimensionierte Waffen zischen, heulen, böllern.

Nein, ich glaube nicht, dass dies mit Alt werden zu tun hat: Überflüssigen Lärm und leeren Rummel mochte ich eigentlich nie wirklich. Weshalb der Krach Spass machen soll konnten mir nach dem Film auch meine Kinder nicht erklären.

Jedenfalls bin ich dem Grund für meine Stummfilm-Vorliebe mit Despicable Me wieder einen Schritt näher gekommen; je älter man wird – und damit gebe ich zu, älter zu werden – je älter man wird, desto besser lernt man sich kennen.

PS: Zum Inhalt schweige ich mich aus – es gibt nichts zu sagen, was nicht bereits in Feuilletons, im Netz und auf zahllosen Blogs mehrfach gesagt wurde. Der Film ist in aller Munde. Der Stummfilmfreund übt sich in vornehmer Zurückhaltung und schweigt.

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