Die Vorstellung beginnt…

Es wird langsam dunkel im Saal.
Der Vorhang öffnet sich.
Der Pianist setzt sich ans Instrument.
Hinter den Zuschauern rattert laut ein Projektionsapparat.

Wir befinden uns am Anfang des letzten Jahrhunderts. Das Kino ist jung, selbsternannte Regisseure beginnen, mit der neuen Kunstform zu experimentieren. Der Ton dazu ist noch nicht erfunden, Schauspieler müssen mit ihrer Mimik, mit ihren Gesten erzählen. Ja, die Bilder selbst werden zum sprechen gebracht.

Das Kino ist noch jung. Noch lärmt keine DolbySurround-Orchestersauce durch die Säle, die Filme werden noch nicht zerredet, zerbrüllt, mit Vulgarismen verunstaltet.

Meine Liebe zum Stummfilm ist nicht nur eine nostalgische Schrulle. Sie ist eine Liebe zum Kino in seiner reinsten, sublimsten Form, zum Bild als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel.

Die Vorstellung beginnt – ich bin gespannt, ob ich jemanden für die Kunst der Stummfilme interessieren oder begeistern kann…

…Fortsetzung folgt.

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